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The long way to Kona zur Übersicht
 
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01.09.2013 16:19 Uhr von Johannes  

Beiträge: 125
News Vichy

Beste Wünsche auch von uns.
Wir drücken kräftig die Daumen für die letzten km und sind gespannt wie ihr euch geschlagen habt.
Hoffentlich erreicht ihr eure Ziele.

Michael, ich glaube ich kann nur erahnen wie du dich jetzt fühlst.
Aber Einsicht ist besser als von der Strecke getragen zu werden.
Immerhin so ein Training durchzuziehen ist schon ein großer Erfolg.

Daumen drücken
 
01.09.2013 11:46 Uhr von Bernd  

Beiträge: 72
News Vichy

Hi,

Michael, das tut mit so Leid für Dich. Bin der Meinung, dass Du das auf jeden Fall ordentlich gepackt hättest.

@ Stephan & Grit: alles Gute für Euren Wettkampf,und immer locker bleiben...

Bis bald Bernd
 
31.08.2013 21:53 Uhr von Markus  

Beiträge: 245
News Vichy

Hallo Ihr 3....
habe gerade den Rechner hochgefahren mit dem Gedanken ....
..Michael zu seinem 1.Mal ganz ordentlich die Daumen zu druecken & somit Daumendrueckergruesse zu senden. Aber was lese ich da voller
Verwunderung....das kann doch nicht sein .

Jetzt komme ich ans guebel ob ich Dir Tempos & nie Flasche Kummerkorn vorbei
schicken soll........schade schade für dich ....Kopf hoch
Ok dann wuensch ich Grit & Stephan einen guten Wettkampf...habt Spass und passt auf
das ihr bei der Siegerehrung nicht am Treppchen stoplert.

Gruesse aus NordHessen

Doris & Markus & Moritz. Huhu
 
31.08.2013 14:22 Uhr von Stephan  

Beiträge: 1377
News Vichy

Nun melde ich mich auch noch einmal kurz vor dem Wettkampf, allerdings leider mit schlechten Nachrichten... Grit und ich werden morgen alleine starten, da Micha immer noch an seinem Husten laboriert und er sich einfach nicht fit fühlt.
Wir hatten ja alle bis zum Schluß gehofft, dass es noch klappt, aber Micha hat die Entscheidung heute morgen gefällt.

Nach der langen Vorbereitung ist das natürlich ein herber Dämpfer und man kann sich kaum vorstellen was da so in einem vorgeht. Aber krank auf eine LD zu gehen und sich evtl. Folgeschäden einzuhandeln, wäre halt auch unsinnig.

Auch wenn es nun wenig hilft... Kopf hoch Micha... nächstes Jahr auf ein neues! Top

Ansonsten ist Vichy hier ein nettes Städtchen und die Wettkampfstätten sind wirklich sehr schön. Wie es dann morgen war folgt dann nächste Woche.

Au revoir
Stephan
 
14.08.2013 22:07 Uhr von Johannes  

Beiträge: 125
The longer way to Vichy

....ich bin auch für die Version die bei Bastei-Lübbe gedruckt wird.
Ich drück Euch ganz feste die Daumen, dass nichts dazwischen kommt ( Weltkrieg, Pest, Bundestagswahl usw.)
Wenn es einen gerechten Gott gibt, so wird er Euch für die Mühsal reich entlohnen. Da wären wir dann auch wieder bei Pilcher und Bastei-Lübbe.
Bei der Druckversion würde ich mich auch über eine signierte Ausgabe der Protagonisten freuen.Grins
Ansonsten: Et hät noch immer joot jejange!
 
14.08.2013 10:05 Uhr von Michael  

Beiträge: 202
The longer way to Vichy

Zitat:
Lieber Michael,

signierst Du mir Dein erstes Buch????
Man(n) aber auch Frau könnte stundenlang weiterlesen.
Ich hoffe Ihr ZWEI werdet die letzten Wochen noch gesund über die Bühne bringen und es in Vichy, wie drückt sich da Michael aus, "so richtig krachen lassen"

Und ich....ich freue mich bereits auf die Fortsetzung des KrimisDanke


Mario, die Erstausgabe ist Dir damit gesichert Top

Im Krimis stirbt doch immer einer... Plem Plem Da nehme ich doch lieber die Rosamunde Pilcher Version, in der sich alle lachend und strahlend schön am Ende in den Armen liegen GrinsBravoLachen
 
13.08.2013 22:52 Uhr von Mario  

Beiträge: 366
The longer way to Vichy

Lieber Michael,

signierst Du mir Dein erstes Buch????
Man(n) aber auch Frau könnte stundenlang weiterlesen.
Ich hoffe Ihr ZWEI werdet die letzten Wochen noch gesund über die Bühne bringen und es in Vichy, wie drückt sich da Michael aus, "so richtig krachen lassen"

Und ich....ich freue mich bereits auf die Fortsetzung des KrimisDanke
 
12.08.2013 14:02 Uhr von Grit  

Beiträge: 349
The longer way to Vichy

Wie immer unterhaltsam auf den Punkt Bravo
 
12.08.2013 12:22 Uhr von Michael  

Beiträge: 202
The longer way to Vichy

Das Ende naht...

Die härtesten Trainingswochen liegen nun hinter uns und fanden Ihren Abschluss mit dem letzten Formtest beim Mitteldistanz-Triathlon in Wilhelmshaven. Unter dem Titel Nordseeman hat man dort zahllose Wettbewerbe zusammengefasst, die einen etwas den Überblick verlieren lassen.

Die Anreise am Freitagnachmittag bereitete uns leider kein Vergnügen, denn in NRW ist Bettenwechsel (Mitte der Ferien) und das dokumentiert sich auch auf Deutschlands Verkehrs-Hauptschlagadern. Spätabends erreichten wir das Hotel, oder besser das Appartement und fühlten uns in diesem Vorstadtbereich doch ein wenig fremd unter den überwiegend fremdländischen Mitbewohnern.

Als Grit und Stephan kurz darauf eintrudelten, packten wir die Sachen in die Zimmer und fanden uns wenig später (dank Stephans beherzter Nachfrage in einem nahen Hotel…) bei einem Italiener ein, der uns auch tags darauf ein tolles Abendessen servierte.

So gestärkt erkundeten wir nach einem überraschend leckeren Frühstück mit selbstgemachter Marmelade (Pina Colada, Baileys Kirsch etc.) das Örtchen Wilhelmshaven. Ich war nicht der Einzige, der sich teilweise in die 80er zurück versetzt fühlte. Häuser wie Bewohner strahlten einen längst vergangenen Charme einer Zeit aus, die viele am liebsten vergessen würden. Immerhin, einen hohen Unterhaltungswert mit zaghaften Ansätzen zu gruseligen Anblicken (für Insider: Windel…) hatte das Ganze.

Die Besichtigung des Veranstaltungsgeländes ließ wieder Freude aufkommen. Am sogenannten Pumpwerk hatte man eine großzügige Wechselzone eingerichtet. Zudem strahlte alles eine familiäre Atmosphäre aus und die Organisation war über das gesamte Wochenende vorbildlich. Ein erster Blick auf bereits stattfindende Wettbewerbe ließ Vorfreude aufkommen, die vom einsetzenden Regen etwas gedämpft wurde.

Der Sonntag begrüßte uns mit kühlen 15 Grad und bewölktem Himmel. Stephan und ich machten uns frühzeitig auf zur Wechselzone und richteten unsere Plätze ein. Kurz vor dem Start zeigten sich erste Sonnenstrahlen und die Temperatur ging auf angenehme 18-21 Grad hoch. Auf 5 Startgruppen verteilten sich die Teilnehmer der Mitteldistanz. Stephan ging 5 Minuten vor mir ins Wasser und ich hatte das Vergnügen, das Feld zu beschließen.

Vom Start weg erwischte ich einen guten Rhythmus, der mich auf der ersten Strecke derart beflügelte (ich ÜBERHOLTE Mitschwimmer!), dass ich lustig flott an der Wendeboje vorbei schwamm und vom Kampfrichter in die andere Richtung verwiesen wurde. Vermutlich wäre ich in die offene Nordsee raus geschwommen. Das kostete mich locker eine Minute und verwies mich ziemlich weit ans Ende. Trotzdem kam ich mit einer für mich sehr akzeptablen Zeit aus dem Hafenbecken. Da hat sich das Individualtraining der letzten beiden Wochen bezahlt gemacht.

Rauf aufs Rad ging es auf den Rundkurs, der 5 Mal zu befahren war. Der böige Wind kam buchstäblich aus allen Richtungen und zwang zur Vorsicht. Stephan begrüßte mich schon nach kurzer Zeit von der Gegenspur und ich machte mich an die Verfolgung des Feldes. Der Kurs war bis auf wenige Fahrzeuge verkehrsfrei und ließ sich gut befahren. Nach den letzten üblen Radeinheiten der vergangenen Woche ging ich vorsichtig zu Werke und hielt mich zu Beginn etwas zurück und erhöhte nur auf einer Runde merklich den Druck. Hier zeigt sich meine mangelnde Erfahrung im Radfahren bei Wettkämpfen, denn ich hätte ohne Weiteres noch schneller fahren können, ohne die anschließende Laufetappe nennenswert zu schwächen. Leider gab es an der Radstrecke keinen Zuschauerzuspruch, so dass die letzten beiden Runden etwas langweiliger verliefen.

Zurück in der Wechselzone begrüßten mich Diana und Grit lautstark und ich schwang mich voller Elan in die Laufschuhe. An dieser Stelle machte sich das Training der letzten Monate am deutlichsten bemerkbar. In den letzten Jahren meiner Triathlonversuche waren der Übergang stets mit ersten, eierigen Schritten, hechelndem Atem und Null Tempogefühl verknüpft. Dieses Mal fand ich umgehend in einen lockeren Laufrhythmus und begegnete auf dem 5,3 km Rundkurs direkt auf dem ersten Kilometer Stephan, der seine erste Runde bereits beendete. Die Laufstrecke führte 4 Mal über den Damm und auf einem engen Weg kamen einem permanent die Mitstreiter entgegen. Das war recht abwechslungsreich und ich hatte ständig im Blick, wie es dem Rest ging.

Aufgrund der Zurückhaltung auf dem Rad ging es mir fast schon zu gut, so dass ich unablässig Plätze gut machte. Bei jeder Wende im Zielbereich blieb Zeit für ein paar Aufmunterungen (Diana würde sagen: Faxen) der Zuschauer. Selbst die letzte Runde spürte ich kaum Zeichen von Erschöpfung und erzielte eine für mich bombastische Laufzeit. Im Ziel traf ich Stephan, der es unter die 5h Marke geschafft hatte. Ich war mit 5:10 h absolut zufrieden und wir kamen gerade zur rechten Zeit aus der Zielzone, um Grit bei ihrem Wechsel vom Rad auf die Laufstrecke und Ihrem anschließenden Zieleinlauf anzufeuern.

Verbesserungswürdig finde ich die Startgruppeneinteilung, denn der Sieger war nicht etwa derjenige, der als erster das Ziel erreichte. Erst die Auswertung aller (Netto)Zeiten ergab den Sieger. Das sollte man vielleicht ändern und die Startgruppen nach erwarteter Zielzeit einteilen.

Bei uns Dreien stellte sich eine zufriedene Stimmung ein und wir sind guter Dinge, es in Vichy so richtig krachen zu lassen. Über die grausame Rückfahrt nach 5 Stunden Wettkampf verliere ich keine weiteren Worte. Jetzt gilt es, die letzten 3 Wochen ohne Verletzung und Krankheit zu überstehen.
 
08.07.2013 22:51 Uhr von Michael  

Beiträge: 202
The longer way to Vichy

Wenn ich so meinen eigenen Eintrag nach weiteren 5 Trainingsmonaten lese, überkommt mich ungläubiges Staunen, dass ich damals so enthusiastisch an die Sache herangegangen bin. Dem Enthusiasmus ist mittlerweile der blanke Realitätssinn gewichen und mich überkommen vage Zweifel, dass ich in weniger als 2 Monaten fit genug sein soll, um mein Vorhaben nicht auf allen Vieren zu beenden...

Woran das liegt? Nun ja, ich muss mir eingestehen, dass ich offenbar zu blauäugig und manches Mal schlichtweg falsch an die Sache herangegangen bin! In Sachen Trainingsumfang kann ich mir kaum Vorwürfe machen. Selbst in den "Ruhewochen" habe ich zumeist (zeitlich) mehr trainiert, als in vielen Marathonvorbereitungen der letzten Jahre. Doch darin hatte ich Erfahrung und wusste, was zu tun ist.

Hier habe ich viel zu häufig versucht, nicht nur den Umfang sondern auch die Einheiten von Stephan zu kopieren, in dem Glauben, dass sich mein Leistungsstand seinem irgendwann annähern könnte. Spät, aber nicht zu spät, habe ich erkannt, dass dies nahezu unmöglich ist. Weder im Wasser noch auf dem Rad komme ich an seine Leistungswerte heran, lediglich im Laufen ist der Abstand nicht ganz so eklatant. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Stephan den ganzen Kram bereits dreimal erfolgreich durchgezogen hat und vor allem an seinem kontinuierlichen und harten Training über mehr als 10 Jahre. Er müsste sich zu Recht fragen, was er all die Jahre gemacht hat, wenn ich in weniger als einem halben Jahr zu ihm aufgeschlossen hätte!

Folglich habe ich das Training in weiten Teilen zu hart absolviert und damit unter Umständen wertvollen Leistungseffekt verschenkt. Anlässlich eines langen Laufs vor etwas mehr als einem Monat kam mir buchstäblich die Erleuchtung! Anstatt mal wieder nachzusehen, welches Tempo wohl angebracht wäre, bin ich einfach nach Körpergefühl losgelaufen und hatte einen exzellenten Lauf. Wenn ich in der Vergangenheit eine Fähigkeit hatte, dann die, auf die Signale meines Körpers zu hören. Auch ohne Pulsgurt und Uhr konnte ich stets gut einschätzen, in welchem Belastungsbereich ich mich befinde oder welcher gerade für die Einheit angebracht ist.

Von da an habe ich mich wieder mehr auf mich selbst konzentriert und versucht, diese Fähigkeit auch auf die anderen Sportarten zu übertragen. Beim Schwimmen ist mir das mittlerweile sehr gut gelungen. Dort habe ich meine Komfortzone gefunden, in der ich nahezu jede Distanz gut überstehe.

Beim Radfahren fiel mir das ungleich schwieriger. Meine Beinmuskeln sind für das Radfahren nicht entsprechend ausgeprägt, so dass sie in der Regel den Dienst quittieren, bevor mein Puls der leistungsregulierende Faktor ist. Mangels Erfahrung musste ich experimentieren, wie ich das kompensiere bzw. umgehe. So lernte ich die Hügel der Umgebung auch auf dem Rad zu Trainingszwecken besser zu nutzen und verlieh zusätzlich dem Wort "Trittfrequenz" eine für mich brauchbare Bedeutung. Dadurch überstehe ich auch längere Radeinheiten deutlich entspannter und hoffe, dass ich in den letzten Wochen noch ein wenig am Tempo feilen kann.

Überraschenderweise bleiben dann die größten Zweifel, wie ich die letzte Disziplin aufrecht vollende. Wer hätte das geahnt? Michael, der "gelernte" Läufer hat Angst vor dem Marathon! Das liegt aber vielmehr daran, dass ich für meinen Geschmack viel u wenig im Training gelaufen bin. Doch die Kerneinheiten des Triathlons lauten nicht 35-km-Lauf oder 180-km-Radeinheit. Das Zauberwort ist "Wettkampfnahe Koppeleinheit". An die ersten erinnere ich mich ziemlich ungern, weil ich danach entweder nicht schlafen konnte, Muskelschmerzen hatte, mangels ausreichender Flüssigkeitszufuhr ausgetrocknet war, oder sich schlimmstenfalls alle drei Symptome zu einer unheilvollen Allianz gegen mich verschworen hatten.

Das gerade die jüngsten Einheiten deutlich besser verliefen, lässt mich hoffen, dass ich meinen persönlichen Belastungsbereich besser ausgelotet habe und ich die entscheidenden anstehenden Trainingswochen deutlich gewinnbringender für mich nutzen werde.

Nicht zuletzt dank dieser Erkenntnisse habe ich mein anfängliches (Zeit-)Ziel nicht nur gründlich überdacht sondern gänzlich über Bord geworfen. Das Erlebnis Langdistanz steht wieder im Vordergrund und es soll ein positives wie auch bleibendes Erlebnis werden. Von Erzählungen anderer Ironman-Finisher weiß ich, dass ich wahrlich genug Kilometer im Wasser, auf dem Rad und auch in den Laufschuhen "gefressen" habe, um den Wettkampf mehr als gut zu überstehen, also fasse ich wieder Vertrauen in mein eigenes Leistungsvermögen und lasse es einfach auf mich zukommen.

Und Stephan? Egal, was ihr bisher über sein Leistungsvermögen gedacht oder geahnt habt – vergesst es! Der Kerl ist noch viel besser!! Wenn man fast täglich hautnah miterlebt, welche Leistungen er beim Schwimmen und vor allem auf dem Rad abruft und zudem verfolgt, mit welcher Konsequenz er sein Programm abspult, kann man ihm nur wünschen, dass er die 10 h Marke endlich knackt. Verdient hätte er es allemal.

Mit diesem neugewonnenen Spaß am Training geht es nun endlich in den ersten Wettkampf. Dort wird es vor allem darum gehen, die gesamte Bandbreite an Handgriffen und Abläufen einzustudieren, und die Intensitäten der jeweiligen Disziplin aufeinander abzustimmen. Wunderzeiten erwarte ich in Hennef nicht, dafür bin ich auf kurzen Strecken einfach zu langsam. Interessanter wird es dann beim Nordseeman Anfang August. Dort werden alle Fehler und Schwächen der Vorbereitung gnadenlos aufgedeckt. Doch wer daraus lernt, läuft lächelnd in Vichy durchs Ziel.

Stay tuned... PC
 
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