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The long way to Kona zur Übersicht
 
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02.09.2013 20:42 Uhr von Johannes  

Beiträge: 126
News Vichy

...und?Bravo
 
01.09.2013 16:19 Uhr von Johannes  

Beiträge: 126
News Vichy

Beste Wünsche auch von uns.
Wir drücken kräftig die Daumen für die letzten km und sind gespannt wie ihr euch geschlagen habt.
Hoffentlich erreicht ihr eure Ziele.

Michael, ich glaube ich kann nur erahnen wie du dich jetzt fühlst.
Aber Einsicht ist besser als von der Strecke getragen zu werden.
Immerhin so ein Training durchzuziehen ist schon ein großer Erfolg.

Daumen drücken
 
01.09.2013 11:46 Uhr von Bernd  

Beiträge: 72
News Vichy

Hi,

Michael, das tut mit so Leid für Dich. Bin der Meinung, dass Du das auf jeden Fall ordentlich gepackt hättest.

@ Stephan & Grit: alles Gute für Euren Wettkampf,und immer locker bleiben...

Bis bald Bernd
 
31.08.2013 21:53 Uhr von Markus  

Beiträge: 245
News Vichy

Hallo Ihr 3....
habe gerade den Rechner hochgefahren mit dem Gedanken ....
..Michael zu seinem 1.Mal ganz ordentlich die Daumen zu druecken & somit Daumendrueckergruesse zu senden. Aber was lese ich da voller
Verwunderung....das kann doch nicht sein .

Jetzt komme ich ans guebel ob ich Dir Tempos & nie Flasche Kummerkorn vorbei
schicken soll........schade schade für dich ....Kopf hoch
Ok dann wuensch ich Grit & Stephan einen guten Wettkampf...habt Spass und passt auf
das ihr bei der Siegerehrung nicht am Treppchen stoplert.

Gruesse aus NordHessen

Doris & Markus & Moritz. Huhu
 
31.08.2013 14:22 Uhr von Stephan  

Beiträge: 1378
News Vichy

Nun melde ich mich auch noch einmal kurz vor dem Wettkampf, allerdings leider mit schlechten Nachrichten... Grit und ich werden morgen alleine starten, da Micha immer noch an seinem Husten laboriert und er sich einfach nicht fit fühlt.
Wir hatten ja alle bis zum Schluß gehofft, dass es noch klappt, aber Micha hat die Entscheidung heute morgen gefällt.

Nach der langen Vorbereitung ist das natürlich ein herber Dämpfer und man kann sich kaum vorstellen was da so in einem vorgeht. Aber krank auf eine LD zu gehen und sich evtl. Folgeschäden einzuhandeln, wäre halt auch unsinnig.

Auch wenn es nun wenig hilft... Kopf hoch Micha... nächstes Jahr auf ein neues! Top

Ansonsten ist Vichy hier ein nettes Städtchen und die Wettkampfstätten sind wirklich sehr schön. Wie es dann morgen war folgt dann nächste Woche.

Au revoir
Stephan
 
14.08.2013 22:07 Uhr von Johannes  

Beiträge: 126
The longer way to Vichy

....ich bin auch für die Version die bei Bastei-Lübbe gedruckt wird.
Ich drück Euch ganz feste die Daumen, dass nichts dazwischen kommt ( Weltkrieg, Pest, Bundestagswahl usw.)
Wenn es einen gerechten Gott gibt, so wird er Euch für die Mühsal reich entlohnen. Da wären wir dann auch wieder bei Pilcher und Bastei-Lübbe.
Bei der Druckversion würde ich mich auch über eine signierte Ausgabe der Protagonisten freuen.Grins
Ansonsten: Et hät noch immer joot jejange!
 
14.08.2013 10:05 Uhr von Michael  

Beiträge: 204
The longer way to Vichy

Zitat:
Lieber Michael,

signierst Du mir Dein erstes Buch????
Man(n) aber auch Frau könnte stundenlang weiterlesen.
Ich hoffe Ihr ZWEI werdet die letzten Wochen noch gesund über die Bühne bringen und es in Vichy, wie drückt sich da Michael aus, "so richtig krachen lassen"

Und ich....ich freue mich bereits auf die Fortsetzung des KrimisDanke


Mario, die Erstausgabe ist Dir damit gesichert Top

Im Krimis stirbt doch immer einer... Plem Plem Da nehme ich doch lieber die Rosamunde Pilcher Version, in der sich alle lachend und strahlend schön am Ende in den Armen liegen GrinsBravoLachen
 
13.08.2013 22:52 Uhr von Mario  

Beiträge: 367
The longer way to Vichy

Lieber Michael,

signierst Du mir Dein erstes Buch????
Man(n) aber auch Frau könnte stundenlang weiterlesen.
Ich hoffe Ihr ZWEI werdet die letzten Wochen noch gesund über die Bühne bringen und es in Vichy, wie drückt sich da Michael aus, "so richtig krachen lassen"

Und ich....ich freue mich bereits auf die Fortsetzung des KrimisDanke
 
12.08.2013 14:02 Uhr von Grit  

Beiträge: 352
The longer way to Vichy

Wie immer unterhaltsam auf den Punkt Bravo
 
12.08.2013 12:22 Uhr von Michael  

Beiträge: 204
The longer way to Vichy

Das Ende naht...

Die härtesten Trainingswochen liegen nun hinter uns und fanden Ihren Abschluss mit dem letzten Formtest beim Mitteldistanz-Triathlon in Wilhelmshaven. Unter dem Titel Nordseeman hat man dort zahllose Wettbewerbe zusammengefasst, die einen etwas den Überblick verlieren lassen.

Die Anreise am Freitagnachmittag bereitete uns leider kein Vergnügen, denn in NRW ist Bettenwechsel (Mitte der Ferien) und das dokumentiert sich auch auf Deutschlands Verkehrs-Hauptschlagadern. Spätabends erreichten wir das Hotel, oder besser das Appartement und fühlten uns in diesem Vorstadtbereich doch ein wenig fremd unter den überwiegend fremdländischen Mitbewohnern.

Als Grit und Stephan kurz darauf eintrudelten, packten wir die Sachen in die Zimmer und fanden uns wenig später (dank Stephans beherzter Nachfrage in einem nahen Hotel…) bei einem Italiener ein, der uns auch tags darauf ein tolles Abendessen servierte.

So gestärkt erkundeten wir nach einem überraschend leckeren Frühstück mit selbstgemachter Marmelade (Pina Colada, Baileys Kirsch etc.) das Örtchen Wilhelmshaven. Ich war nicht der Einzige, der sich teilweise in die 80er zurück versetzt fühlte. Häuser wie Bewohner strahlten einen längst vergangenen Charme einer Zeit aus, die viele am liebsten vergessen würden. Immerhin, einen hohen Unterhaltungswert mit zaghaften Ansätzen zu gruseligen Anblicken (für Insider: Windel…) hatte das Ganze.

Die Besichtigung des Veranstaltungsgeländes ließ wieder Freude aufkommen. Am sogenannten Pumpwerk hatte man eine großzügige Wechselzone eingerichtet. Zudem strahlte alles eine familiäre Atmosphäre aus und die Organisation war über das gesamte Wochenende vorbildlich. Ein erster Blick auf bereits stattfindende Wettbewerbe ließ Vorfreude aufkommen, die vom einsetzenden Regen etwas gedämpft wurde.

Der Sonntag begrüßte uns mit kühlen 15 Grad und bewölktem Himmel. Stephan und ich machten uns frühzeitig auf zur Wechselzone und richteten unsere Plätze ein. Kurz vor dem Start zeigten sich erste Sonnenstrahlen und die Temperatur ging auf angenehme 18-21 Grad hoch. Auf 5 Startgruppen verteilten sich die Teilnehmer der Mitteldistanz. Stephan ging 5 Minuten vor mir ins Wasser und ich hatte das Vergnügen, das Feld zu beschließen.

Vom Start weg erwischte ich einen guten Rhythmus, der mich auf der ersten Strecke derart beflügelte (ich ÜBERHOLTE Mitschwimmer!), dass ich lustig flott an der Wendeboje vorbei schwamm und vom Kampfrichter in die andere Richtung verwiesen wurde. Vermutlich wäre ich in die offene Nordsee raus geschwommen. Das kostete mich locker eine Minute und verwies mich ziemlich weit ans Ende. Trotzdem kam ich mit einer für mich sehr akzeptablen Zeit aus dem Hafenbecken. Da hat sich das Individualtraining der letzten beiden Wochen bezahlt gemacht.

Rauf aufs Rad ging es auf den Rundkurs, der 5 Mal zu befahren war. Der böige Wind kam buchstäblich aus allen Richtungen und zwang zur Vorsicht. Stephan begrüßte mich schon nach kurzer Zeit von der Gegenspur und ich machte mich an die Verfolgung des Feldes. Der Kurs war bis auf wenige Fahrzeuge verkehrsfrei und ließ sich gut befahren. Nach den letzten üblen Radeinheiten der vergangenen Woche ging ich vorsichtig zu Werke und hielt mich zu Beginn etwas zurück und erhöhte nur auf einer Runde merklich den Druck. Hier zeigt sich meine mangelnde Erfahrung im Radfahren bei Wettkämpfen, denn ich hätte ohne Weiteres noch schneller fahren können, ohne die anschließende Laufetappe nennenswert zu schwächen. Leider gab es an der Radstrecke keinen Zuschauerzuspruch, so dass die letzten beiden Runden etwas langweiliger verliefen.

Zurück in der Wechselzone begrüßten mich Diana und Grit lautstark und ich schwang mich voller Elan in die Laufschuhe. An dieser Stelle machte sich das Training der letzten Monate am deutlichsten bemerkbar. In den letzten Jahren meiner Triathlonversuche waren der Übergang stets mit ersten, eierigen Schritten, hechelndem Atem und Null Tempogefühl verknüpft. Dieses Mal fand ich umgehend in einen lockeren Laufrhythmus und begegnete auf dem 5,3 km Rundkurs direkt auf dem ersten Kilometer Stephan, der seine erste Runde bereits beendete. Die Laufstrecke führte 4 Mal über den Damm und auf einem engen Weg kamen einem permanent die Mitstreiter entgegen. Das war recht abwechslungsreich und ich hatte ständig im Blick, wie es dem Rest ging.

Aufgrund der Zurückhaltung auf dem Rad ging es mir fast schon zu gut, so dass ich unablässig Plätze gut machte. Bei jeder Wende im Zielbereich blieb Zeit für ein paar Aufmunterungen (Diana würde sagen: Faxen) der Zuschauer. Selbst die letzte Runde spürte ich kaum Zeichen von Erschöpfung und erzielte eine für mich bombastische Laufzeit. Im Ziel traf ich Stephan, der es unter die 5h Marke geschafft hatte. Ich war mit 5:10 h absolut zufrieden und wir kamen gerade zur rechten Zeit aus der Zielzone, um Grit bei ihrem Wechsel vom Rad auf die Laufstrecke und Ihrem anschließenden Zieleinlauf anzufeuern.

Verbesserungswürdig finde ich die Startgruppeneinteilung, denn der Sieger war nicht etwa derjenige, der als erster das Ziel erreichte. Erst die Auswertung aller (Netto)Zeiten ergab den Sieger. Das sollte man vielleicht ändern und die Startgruppen nach erwarteter Zielzeit einteilen.

Bei uns Dreien stellte sich eine zufriedene Stimmung ein und wir sind guter Dinge, es in Vichy so richtig krachen zu lassen. Über die grausame Rückfahrt nach 5 Stunden Wettkampf verliere ich keine weiteren Worte. Jetzt gilt es, die letzten 3 Wochen ohne Verletzung und Krankheit zu überstehen.
 
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