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24.07.2010 21:11 Uhr von Stephan  

Beiträge: 1378
Roth 2010 - Fazit

Nachdem Roth jetzt fast eine Woche vorbei ist und meine Knochen sich wieder etwas erholt haben, kann ich für mich ein kleines Fazit ziehen. Der Wettkampf in Roth war wirklich super und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Es ist schwierig meine beiden Langdistanzen miteinander zu vergleichen, da jede ihre Vor- und Nachteile hatte.

Vor allem die Radtsrecke ist in Roth das absolute Highlight und da insbesondere der Solarer Berg. Das muss man als Triathlet einmal im Leben mitgemacht haben!!!

Die Laufstrecke hat mir hingegen in Frankfurt etwas besser gefallen, da viel mehr Zuschauer am Rande standen und durch die 4 Runden konnte man sich besser den Marathon einteilen.

Ich denke das dies nicht mein letzter Start in Roth gewesen ist und vielleicht bin ich beim nächsten Mal nicht mehr alleine am Start... wer weiß...?Überlegen

Stephan

 
24.07.2010 18:48 Uhr von Stephan  

Beiträge: 1378
Roth 2010 - Bericht Teil 4

Die ersten Meter beim Laufen finde ich immer furchtbar. Der Körper ist noch beim Radfahren und man wackelt so ein wenig vor sich hin, da die Beine sich erst an die neue Bewegung gewöhnen müssen. Glücklicherweise geht das schnell vorbei!

Unter lautstarkem Jubel lief ich also von Roth Richtung Kanal und versuchte mein Marathontempo zu finden. Wenn ich ehrlich bin, dann rechnete ich ein wenig im Kopf hin und her was als Endzeit denn zu schaffen wäre. Nach ca. 6:20 h hatte ich die ersten beiden Disziplinen geschafft und somit würde ich mit einem 3:40 h Marathon unter der begehrten 10-Stunden Marke bleiben.
Trotz meiner Knieprobleme in den letzten Monaten sah ich das noch als realistisch an und ich hoffte einfach mal das beste... Grins

Die ersten zum Kanal verlief die Strecke etwas bergab und mein Tempo pendelte sich bei ca. 5 min/km ein (5:04,5:07,4:58,5:07). Am Kanal angekommen sah ich dann auch wieder Grit und das Lächeln fiel mir hier noch sehr leicht...
Es ging dann links herum immer am Kanal entlang nach Leerstetten. Dort gab es einige Stimmungsnester und nach einigem Zickzack ging es wieder in die entgegengesetzte Richtung zurück. Mein Tempo pendelte sich weiter ein und ich konnte sehr ruhig laufen - 5:01, 5:10, 5:09, 5:12, 5:12, 5:12, 5:03, 5:01, 5:07, 5:03, 5:12, 5:01.

Nach ca. 17 Kilometer merkte ich dann plötzlich wie der Akku leer wurde. Ich versuchte noch mit 2 Gels etwas dagegen zu steuern, aber es wurde hart. Ich versuchte mich selbst aufzumuntern und gut zuzureden - gleich würde ich wieder bei Grit vorbeilaufen - aber es fiel mir immer schwerer (5:14, 5:10, 5:10, 5:19).

Mein Magen machte mir jetzt Probleme und als ich dann Grit erreichte versuchte ich zwar noch irgendwie ein Lächeln zustande zu bekommen, aber das hat wohl nicht so ganz geklappt... Dumdidum

Kurz danach wurden die Magenschmerzen so heftig, dass ich gehen musste (5:24, 6:49, 7:27) und damit waren meine Träume von den Sub 10 dann auch begraben. Glücklicherweise ließen die Bauchschmerzen beim Gehen auch nach und nach ein paar Blähungen Verstopft konnte ich auch wieder langsam laufen. Und ich war immer noch in dem Bereich meine eigene Bestzeit von Frankfurt zu verbessern und so gab ich mir selbst wieder etwas Mut.

Das Tempo war jetzt deutlich langsamer, aber es ging zumindest wieder vorwärts - 6:22, 5:50, 5:16, 5:25, 5:40, 5:49. Mittlerweile war es auch sehr heiß und die Hitze machte mir auch zu schaffen. Fast mechanisch griff ich nach Schwämmen und drückte sie mir über dem Kopf aus. Gels konnte ich keine mehr sehen und ich bin dann auf Wasser und Cola umgestiegen (5:23, 5:45, 5:24, 5:47, 6:22).

Irgendwann erreichte ich dann den zweiten Wendepunkt in Eckersmühlen und nun konnte ich endlich zurück nach Roth laufen. Wieder am Kanal zählte ich die letzten Kilometer und ich freute mich richtig, als ich vom Kanal weg Richtung Innenstadt abbiegen durfte (5:53, 5:53, 5:35).
Die letzten 3 Kilometer waren zuschauermäßig noch mal sehr schön, mit einer tollen Stimmung und vielen Anfeuerungen. Allerdings ging es auf Kopfsteinpflaster immer leichte Steigungen hoch und runter und das war schon richtig hart nach fast 10 Stunden Wettkampfzeit (5:28, 5:54).

Dann tauchte endlich der Zielkanal auf und nachdem ich Grit noch einmal kurz gesehen habe, war es dann soweit.

Nach 10:10:55 h erreichte ich das Ziel der Challenge Roth und ich war einfach überglücklich und völlig im Eimer. Ich bekam meine Finishermedaille überreicht und dann konnte ich Grit in die Arme schliessen und das tat richtig gut! Vertragen

Anschließend ging ich dann duschen und bei dem reichhaltigen Finisherbuffet versuchte ich soviel wie möglich zu essen - hat auch geklappt Lecker!

Müde und mit dicken Beine ging es dann wenig später auf die Heimreise und somit war meine zweite Langdistanz vorbei.

 
24.07.2010 08:02 Uhr von Stephan  

Beiträge: 1378
Roth 2010 - Bericht Teil 3

Es ging also nun auf meinem BMC Flitzer los...

Geplant war erst einmal mich ein bißchen auf dem Rad zurück zu halten und die ersten 100 km verhalten anzufangen. Naja, es fühlte sich zumindest sehr locker an, allerdings war ich nach ca. 1 Stunde bereits 37 km geradelt und so schnell sollte es eigentlich nicht losgehen...

Übrigens war ich, im Gegensatz zum Ironman in Frankfurt, dieses Mal ohne Pulsgurt und Geschwindigkeitsmessung unterwegs - lediglich meine Stoppuhr diente mir als grobe Orientierung.

Im nachhinein ist es schwer zu beurteilen, ob eine Pulsmessung mir ein besseres Finish ermöglicht hätte...

Aber weiter im Text... es lief flott los, ich fühlte mich sehr gut und ich versuchte möglichst viel zu essen. An Eigenverpflegung hatte mir 5 Riegel und 3 Gels eingepackt und zudem noch 1 Flasche mit High5 Konzentrat. Außerdem nahm ich an den Verpflegungstellen 1 Gel + 1 Flasche mit Iso an.

Dann kam die erste richtige Steigung in Greding und der Puls ging das erste Mal so richtig in die Höhe. Ich zwang mich aber locker den Berg und die 5 anschließenden Wellen hoch zu kurbeln und so erreichte ich relativ entspannt den höchsten Punkt der Radstrecke. Die rasante Abfahrt machte dann sogar mir Spaß und es lief alles bestens!

Wechselten anfangs noch die mitfahrenden Athleten, so pendelte sich das Niveau nach ca. 70 km ein und es tauchten immer wieder die gleichen Gesichter vor oder hinter mir auf. Kurze Gepräche mit einigen ausländischen Athleten sorgten für einige Ablenkung bis er dann kam....

Ich hörte es schon einige Kurven vorher... der Solarer Berg kam... ich hatte mich ja darauf eingestellt und schon viele Videos im vorhinein gesehen, aber das war einfach gigantisch.

Ich fuhr um eine Kurve.. man sah den Berg hoch und sah nur Menschen... Menschen die brüllten, jubelten und anfeuerten... Ich bekam eine Gänsehaut wie selten zuvor und musste das Rad festhalten um nicht umzukippen. Mit wackeligen Beinen und einem fetten Grinsen im Gesicht bin ich dann durch eine schmale Gasse den Berg hochgefahren. Trotz der Menschenmasse habe ich meine Supporterin Küßchen rechts gesehen und mein Grinsen wurde noch ein wenig breiter. An ein kurzes Anhalten wie in Frankfurt war wegen der vielen Leute nicht zu denken und so erreichte ich eigentlich viel zu schnell das Ende des Solarer Berges. Das Kribbeln ließ dann erst einige Minuten später nach und ich freute mich schon auf die zweite Runde...

Einige Minuten später traf ich Grit bereits wieder, da sie vom Solarer Berg eine Abkürzung nehmen konnte. Der Rest der ersten Radrunde verlief wieder mit Verpflegen und nach ca. 2:25 h auf dem Rad erreichte ich das 90 km Schild. Jetzt machte ich mir doch ein paar Gedanken, weil das auf eine Radzeit von unter 5 Stunden schließen ließe - und das wäre wohl zu heftig gewesen... also erst einmal etwas Tempo raus, wieder essen, trinken und dann locker weiter.

So kam dann das zweite Mal der Kalvarienberg in Greding und es lief nicht mehr ganz so locker den Berg hoch. Außerdem musste ich mich mehr überwinden weiter zu essen und zu trinken - das süße Zeug büßte doch merklich an Attraktivität ein Grins - trotzdem schaufelte ich soviel rein wie es nur ging.

Einen kleinen Hänger hatte ich dann in Obermässing, aber nach 10 min und 2 weiteren Gels lief es wieder besser und dann erwartete mich wieder der Solarer Berg und es war wieder phantastisch - dafür lohnten sich die ca. 350 Euro für die LD!!!

Gegen Ende des Radparts konnte ich nochmal richtig gut drücken, allerdings machte der Rücken die letzten 10 km dicht und ich musste vermehrt in Oberlenkerhaltung fahren. Das ging dann irgendwie auch vorbei und nach 05:06:55 h auf dem Rad nahm mir eine Helferin mein BMC ab und ich konnte ins Wechselzelt. Dort wechselte ich die Socken, Hose und Schuhe und atmete ein paar Sekunden durch.

Und dann lief ich raus auf die Laufstrecke...

 
21.07.2010 20:39 Uhr von Stephan  

Beiträge: 1378
Roth 2010 - Bericht Teil 2

Sonntag, 18.07.2010 - it's raceday!

Schon kurz bevor das Handy klingelte, war ich um kurz vor 03.00 Uhr wach. Da in unserer Pension mehrere Triathleten übernachteten, gab es sogar schon um 03.30 Uhr Frühstück – klasse Service!!! Nach 2 Brötchen mit Honig und einer halben Tasse Kaffee packten Grit und ich die restlichen Sachen ins Auto und fuhren zur 1. Wechselzone an den Kanal.

Dort war es noch relativ dunkel und wenig los und es herrschte eine sehr entspannte Atmosphäre. Bei lockerer Musik konnte ich mehrere Minuten lang die Stimmung aufnehmen und mir noch einige Gedanken über das geleistete Training und deren Sinn und Zweck machen.
Im Unterschied zu meinen ersten Triathlon-Jahren gibt es bei der Langdistanz nur einen Saisonhöhepunkt und für den ist das ganze Training abgestimmt. Ich habe mein Möglichstes getan und nun ist der Wettkampf meine persönliche Belohnung für alle Strapazen und Unwägbarkeiten der letzten Wochen und Monate. Viele Einheiten habe ich alleine trainiert / trainieren müssen und manches Mal auch das ganze Projekt LD verflucht. Aber es hat mir auch wieder viel Spaß gemacht und so eine LD zu bewältigen ist einfach etwas Besonderes, was nicht jedem vergönnt ist.
So kurz vor dem Start ist die Anspannung zwar spürbar, aber die Augenblicke vor dem Wettkampf kann ich trotzdem in vollen Zügen genießen.

Irgendwann habe ich dann die letzten Vorbereitungen am Rad getroffen und nach den üblichen Gesprächen mit anderen Teilnehmern konnte man auch mal den Profis beim "Rad aufpumpen" zuschauen. Inzwischen wurde es richtig voll in der Wechselzone und auch auf der Tribüne und der Brücke drängelten sich schon die Zuschauer. Es ist schwer zu beschreiben – trotz der vielen Menschen oder vielleicht auch gerade deswegen, war es einfach eine tolle Stimmung.

Der zur Routine gewordene letzte Klogang Verstopft durfte natürlich auch nicht fehlen und dann wurde es langsam ernst. Die letzten Umarmungen und Aufmunterungen von Grit taten noch einmal richtig gut Kuß und dann war es um 6.00 Uhr soweit.
Die Profis starteten in der ersten Startgruppe die Challenge Roth, während alle anderen Teilnehmer noch mehr oder wenig lange warten mussten.
Ich schlüpfte langsam in meinen Neo, nachdem ich noch ein zweites Mal das Dixie besucht hatte und begab mich dann in den Startbereich. Grit hatte inzwischen einen Weg außen um die Wechselzone gefunden und stand ein paar Meter vom Schwimmeinstieg entfernt. Noch ein letzter Kuss für die nächsten Stunden und dann ging’s langsam in den Kanal. Das Wasser war ziemlich warm (sogar für mein Empfinden) und ich schwamm mich einige Meter bis zur Startlinie ein. Da die Startgruppe aus ca. 200 Teilnehmern bestand, sortierte ich mich relativ weit hinten ein, um dem großen Gedränge etwas aus dem Weg zu gehen.

Und dann war es soweit – von 10 runter zählen und Startschuss!!! Laola

Meine zweite Langdistanz begann und, obwohl ich weit hinten war, gab es erst einmal die übliche Schlägerei. Glücklicherweise entzerrte sich das Feld sehr schnell und ich konnte locker schwimmen. In Frankfurt hatte ich mir beim Schwimmen ständig vor Augen gehalten, dass ich nicht direkt am Anfang zu viel Kraft verschleudern darf und so wollte ich es hier auch halten.

Nach einigen Minuten sah ich Grit auf dem Mountainbike Rädchen fahren am Kanal entlang fahren. Sie blieb immer auf Augenhöhe und ich konnte mich ganz gut an ihr orientieren. Während ich mich also im Wasser mühte, kämpfte sie darum bei dem langsamem Tempo nicht vom Rad zu fallen... Hammer

Irgendwann schwamm ich dann unter der ersten Brücke und kurz danach erreichte ich den ersten Wendepunkt. Etwas Gedränge und schon ging es wieder zurück. Leider habe ich danach Grit nicht mehr auf dem MTB entdeckt, dafür wurde es nach ca. 2 km dann richtig voll. Ich überholte viele der vor mir gestarteten Frauen – leider auf Kosten von einigen Umwegen – und ich wurde auch von einigen Athleten mit gelben Badekappen (5 min. nach mir gestartet) überholt.

Ich schwamm die ganze Zeit im 2er Zug, da es doch unerwartet wellig im Kanal war. Kräftemässig hatte ich mir das Rennen wohl gut eingeteilt, denn nach der zweiten Brücke überholte ich zum Ende der Schwimmstrecke doch viele Athleten meiner Startgruppe.

Nach 1:07:32 h war dann die erste Disziplin geschafft und ich konnte relativ locker aus dem Wasser raus. Schnell den Neo halb aus und mit dem roten Beutel ins Wechselzelt rein. Dann das übliche Umzieh-Prozedere und schnell zu meinem Radplatz. Helm auf, Brille an und mit dem Rad Richtung Ausgang. Die Brücke hoch und nochmal kurz Grit gesehen und schon begann die erste Radrunde für mich...


 
20.07.2010 06:33 Uhr von Stephan  

Beiträge: 1378
Roth 2010 - Bericht Teil 1

So, mal schauen ob ich noch alles zusammen bekomme... Grins

Die letzte Woche vor meinem Saisonhöhepunkt war leider doch hektischer als ich mir das vorgenommen hatte. Nach dem Hennefer Triathlon gab es Montag bis Mittwoch nur wenig Kohlenhydrate zu futtern, was sich leider auch etwas negativ auf meinen Gemütszustand auswirkte... Huhu. Nach einem letzten kurzen intensiven Training, gab es dann ab Mittwochabend wieder Kohlenhydrate satt Lecker!

Donnerstag war ich dann mal wieder beim Radladen Hübel, da mein BMC-Rad bei meiner gestrigen Trainingsfahrt heftig am Steuerrohr geknackt hatte. Glücklicherweise kümmerten sich alle sehr schnell darum und mit einer neuen Steuersatzkralle schnurrte mein Rad dann auch wieder Grins.

Allerdings gab es immer noch ein Problem - seit einigen Tagen hatte ich zwar mein neues Zipp-Hinterlaufrad, aber das Vorderrad war immer noch nicht da. Ich würde es auf jeden Fall am Freitagmorgen bekommen, nur damit müsste ich mit einem neuen Vorderrad die 180 km bestreiten... - genau so sollte man es nicht machen Hammer! Ich war mir sehr unsicher Überlegen - auf der einen Seite ein etwas zu weiches altes Vorderrad oder ein neues Rad mit 0 km Laufleistung... In dem Augenblick habe ich die Entscheidung erst einmal verdrängt, da es zu Hause noch genügend andere Sachen zu erledigen gab.

Mein Physio Abu Hanna hatte mir noch einen letzten Termin kurz vor dem Rennen ermöglicht und so wurde ein letztes Mal mein rechter Oberschenkel durchgeknetet. Die Knieschmerzen hatten sich in den letzten beiden Wochen erheblich verbessert, was sicherlich auch an seiner Behandlung lag. Danke

Freitagmorgen bin ich schon früh aufgestanden, habe noch etwas gearbeitet und dann mein Auto gepackt. Gegen 10.30 Uhr bin ich dann wieder nach Bonn zum Hübel und konnte dort endlich mein neues Vorderrad in Empfang nehmen. Es sah nicht nur gut aus - es fuhr sich auf einer kleinen Proberunde auch gut... Die endgültige Entscheidung wollte ich aber in Roth treffen und so habe ich einfach beide Vorderräder ins Auto gepackt - wozu habe ich einen Kombi? Geil!!!

Gegen Mittag kam dann auch meine seelische Unterstützung Kuß von der Arbeit und wir sind dann nahtlos mit dem Auto auf die Autobahn in Richtung Roth losgefahren. Leider war es tierisch heiß und Grit und ich schwitzten, trotz Klimaanlage, schon nach wenigen Minuten. Anfangs kamen wir noch einigermassen gut durch, was sich nach dem Frankfurter Kreuz aber schnell änderte. Bis zu 25 km Stau wurden im Radio durchgegeben und somit wurde die weitere Autofahrt auf der Landstraße fortgesetzt. Glücklicherweise war dies dank Navi kein Problem, allerdings brauchten wir so für die gut 400 km etwas über 5 Stunden.

Gegen 18.15 Uhr trafen wir dann endlich in Roth an der Stadthalle (Zielbereich) ein. Wir machten uns dann schnurstraks auf den Weg um die Startunterlagen abzuholen, was leider sehr lange dauerte (ca. 40 min). Anschließend gab's im Nachbarzelt bei der Pastaparty endlich etwas zu futtern und ich habe auch ordentlich zugeschlagen - auch wenn es aufgrund der Hitze nicht besonders angenehm war. Danach sind wir noch etwas über die Messe gelaufen und haben uns auch den Zielbereich näher angeschaut.
Verschwitzt, vollgefuttert und etwas müde sind wir dann nach Georgensgmünd gefahren (ca. 10 km von Roth entfernt) und haben in unserer Pension "Alte Schmiede" endlich duschen können!!!

Am Samstag gab es erst einmal ein gutes Frühstück und danach haben Grit und ich noch eine kleine Radtour unternommen. Ich bin mit meinem neuen Vorderrad gefahren und da alles gut funktionierte, habe ich es für Sonntag auch so belassen.
Anschließend sind wir an den Main-Donau Kanal zur 1. Wechselzone gefahren, um das Rad einzuchecken. Das verlief alles sehr problemlos und danach war noch genügend Zeit zum Rothsee zu fahren. Während Grit dort ein kleines Ründchen lief, schwamm ich bei heftigem Seegang noch ein paar Meter im See.
Das nahende Gewitter zwang uns dann zur Rückkehr in unsere Pension und gegen 18.00 Uhr waren wir wieder zur Wettkampfbesprechung in Roth.
Noch ein paar Nudeln zum Abendessen und dann haben wir zurück in Georgensgmünd das Auto wieder beladen, da wir am nächsten Tag nach dem Wettkampf direkt nach Hause wollten.

Abends gab es noch etwas Schoki für die Nerven und der Wecker + Handy wurden auf 02:55 Uhr gestellt... Schlafen

 
19.07.2010 15:33 Uhr von Grit  

Beiträge: 352
Live Ticker zur Challenge ROTH

Zitat:

Der Kerl hat doch tatsächlich 3:41 min in der Wechselzone gebraucht. Ich glaube das müssen wir noch üben.


Hi Mario,

da muss ich ihn dochmal in Schutz nehmen - zum Einen ist das ne irre große Wechselzone Hammer und zum anderen MUSSTE er durchs Wechselzelt (das Zelt musste in Rennklamotten verlassen werden). War nix mit am Platz umziehen ...

Ansonsten auch von mir vielen Dank für´s Mitfiebern, da hatte ich doch fast das Gefühl, Ihr wart dabei Anfeuern.

LG Grit Huhu
 
19.07.2010 11:07 Uhr von Stephan  

Beiträge: 1378
Es ist geschafft!

Es war ein hartes Stück Arbeit, aber ich habe es dann doch geschafft! Vielen Dank für's Daumen Drücken und Mitfiebern - es ist schön das hier nochmal nachzulesen TopTopTop

Wir sind heute Nacht erst spät zu Hause angekommen und jetzt packe ich erst mal mein Zeug aus. Ich schreibe aber später noch ausführlicher zu dem Wettkampf etwas hier hin.

Bis später
Stephan

 
19.07.2010 09:40 Uhr von Jochen  

Beiträge: 155
Hossa!

Gratulation, und zwar mit Blümchen dran!!!!!!
Vom HH Schlagermove zurück gratulieren die JUF´s zu dieser Glanzleístung. Und das mit Deinen Wehwehchen!
BehindertBehindertBehindert
Hut ab!
Bleib Artig und überanstrenge Dich nicht bei den anderen sportlichen GroßereignissenGeil!!!

JUF aus Berghausen
AnfeuernLaolaAnfeuernLaolaAnfeuernLaola
 
18.07.2010 18:37 Uhr von Markus  

Beiträge: 245
Das ist Spitze !!!!

Wir ziehen alle den Hut vor Dir ...und gratulieren recht Herzlich!!!
Super Spitze wir freuen uns für Dich mit.
Genieße nun die Finisher - Party ...wenn Du wider im Lade bist
stehen wir unter Deinem Balkon und werden applaudieren wenn
Du raus kommst......

Gruß Markus & Doris
 
18.07.2010 17:11 Uhr von Matthias  

Beiträge: 52
Live Ticker zur Challenge ROTH

Super, klasse, Gratulation!

Toll, dass es bei einem solchen Wetter zu solch einem Ergebnis gekommen ist.

Herzlichen Glückwunsch!!!Super !!!Quäl dichFreuen
Die Hüttis
 
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