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The long way to Kona zur Übersicht
 
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08.11.2011 16:36 Uhr von Michael  

Beiträge: 204
Winter 2011/2012

Wenn es auch nur einem gelingt, dich in Kandel zu begleiten, hast DU falsch trainiert GrinsLaufen
 
08.11.2011 11:06 Uhr von Stephan  

Beiträge: 1378
Winter 2011/2012

Übrigens, es gibt in Kandel auch einen Halbmarathon und die Strecken sind komplett flach und somit für Bestzeiten geeignet.
Wenn jemand Lust hat mich zu begleiten, dann würde mich das natürlich sehr freuen! Top
 
08.11.2011 10:58 Uhr von Stephan  

Beiträge: 1378
Winter 2011/2012

Ich bin noch eine Auflösung hinsichtlich meiner Planungen für den kommenden Winter schuldig.
Nachdem der Drachenlauf mir so gut gefallen hat und der bergige 30 km Trainingslauf vom letzten Wochenende auch ordentlich verlief, werde ich mich in diesem Winter 2 Marathon-Wettkämpfen widmen.

Der erste Marathon ist der Siebengebirgsmarathon am 11.12.2011 und wird mein Jahresabschluß 2011 werden. Nach diesem Marathon will ich 2 Wochen Pause einlegen und bis Neujahr etwas regenerieren. Insgesamt soll dieser Marathon inkl. Vorbereitung aber nur die Grundlage legen für meinen zweiten Marathon im März 2012.

Am 11. März findet in Kandel der 37. Internationaler Bienwald-Marathon statt und dort möchte ich gerne die 3-Stunden Grenze angreifen!!!
http://www.bienwald-marathon.de/ Quäl dich

Ob das so klappt wie ich es mir vorstelle wird sich zeigen, aber man muss einfach mal etwas Neues ausprobieren.
Danach ist dann Radfahren angesagt und im April wird es wohl auch ein einwöchiges Trainingslager mit dem Rädchen fahren geben. Aber das muss noch geplant werden.

Also, aktuell gibt es zunächst mal ein paar lange Läufe und daneben ist auch mindestens 2-3 mal pro Woche Krafttraining im Kronos vorgesehen.

Seid fleißig
LG Stephan
 
23.10.2011 20:12 Uhr von Stephan  

Beiträge: 1378
Drachenlauf

Heute stand also meine erste Teilnahme am Drachenlauf im Siebengebirge an. 1000 Höhenmeter auf gut 26 km sorgten bei mir schon für Respekt im Vorfeld, aber da dies mehr ein langer Lauf zum Genießen werden sollte, waren die Ansprüche nicht allzu hoch.
Das Wetter versprach wieder einmal perfekte Laufbedingungen und so sollte es auch eintreffen. Die Organisation vor Ort war perfekt und so ging es mit 15 minütiger Verspätung an den Start.
Da ich locker anlaufen wollte, reihte ich mich ziemlich weit hinten im Läuferfeld ein. Kurz nach dem Start ging es direkt auf den kleinen und großen Ölberg, d.h. direkt hoch!!! Und auf einmal gingen die Hälfte der Läufer schon.... na super, da habe ich mich ja super eingeordnet Hammer!
Also war Überholen angesagt, obwohl ich wirklich langsam unterwegs war... Laufen - auf jeden Fall lief es gut und ich konnte die tolle Herbstlandschaft bewundern.
Die weitere Strecke verlief dann wirklich ständig hoch oder runter, aber da ich mit angezogener Handbremse unterwegs war, hatte ich immer noch ein gutes Gefühl beim Lauf.
Nach ca. 21 km hörte dann aber der Spaß auf - es musste der letzte Anstieg (Bittweg) genommen werden und da war dann Schluß mit lustig. Wie steil es war, weiß ich nicht genau, auf jeden Fall zu steil! Meine Mitläufer um mich herum fingen auch an zu wandern und trotz einiger Anläufe wieder zu laufen, blieb es größtenteils beim "walken".
Oben auf dem Petersberg war es dann quasi geschafft und der Rest bis ins Ziel wurde einfach locker nach Hause gelaufen. Nach knapp 2:14 h kam ich dann ins Ziel und mit Radler und Rosinenbrötchen konnten die Energiereserven wieder aufgetankt werden.

Als Bonbon gab es noch Laufhandschuhe von GORE und eine Finishermedaille und damit war mein erster Drachenlauf vorbei.

Fazit: Tolle Veranstaltung mit schöner aber auch anspruchsvoller Strecke und sehr guter Organisation. Das war sicherlich nicht mein letzter Start dort! Laola

 
20.10.2011 13:30 Uhr von Stephan  

Beiträge: 1378
Saisonpause... oder auch nicht?

Ich hatte ja mal ins Auge gefasst euch nach Nizza zu folgen, dies habe ich mittlerweile aber verworfen. Zumindest soviel sei verraten... wir können mit Sicherheit einige Vorbereitungsläufe zusammen laufen Zwinkern.

Zum Drachenlauf... schade das dies bei dir nicht hinhaut, aber lecker Frühstücksbrunch ist ja auch was feines!
Und zum 6-Stundenlauf - esse zur Zeit extra alles auf, damit es schönes Wetter gibt!!! Anfeuern
 
20.10.2011 11:00 Uhr von Michael  

Beiträge: 204
Saisonpause... oder auch nicht?

Als ob du faul auf dem Sofa rumliegen könntest LachenZwinkern
Den Drachenlauf hätte ich liebend gerne ebenfalls mitgenommen, aber ein Geburtstagsbrunch bei meinem Patenkind hat nun mla VorrangLecker

Danach geht es ja schon mit strammen Schritten auf den 6 Stundenlauf zu und ich hoffe, dass sich noch alle an Ihre Zusagen zur Teilnahme erinnern, wenn´s mal wieder heißt: naßkalt und fies RegenKrank

Den sich daran anschließenden Marathon von Nizza nach Cannes werde ich dann unter der Rubrik "Erster langer Lauf für London" verbuchen.

Und wenn ich deine verdeckten Absichten richtig interpretiere, werden wir womöglich den ein oder anderen Vorbereitungslauf gemeinsam bestreiten können TopLaufen

Bis dahin, immer schön laufen lassen!
Michael
 
20.10.2011 10:03 Uhr von Stephan  

Beiträge: 1378
Saisonpause... oder auch nicht?

Hab´ schon lange nichts mehr von mir hören lassen, weil es momentan trainingstechnisch auch eher ruhig zugeht. Trotz des zurückgeschraubten Trainings sind Grit und ich letztes Wochenende nach Hachenburg gefahren und haben dort am 10 km bzw. Halbmarathon teilgenommen. Die Strecke dort war wieder hügelig und gar nicht so einfach zu laufen, aber sie passt wunderbar in meine Serie von "Bergläufen".
Am kommenden Sonntag gipfelt das ganze dann mit dem Drachenlauf, wo ich ca. 1000 Höhenmeter auf ca. 26 km bewältigen muss.
Und was kommt danach...? ich habe zwar schon einen Plan, aber dazu will ich erst das WE abwarten und schauen wie ich den Lauf überstanden habe. Da ich vor dem Wettkampf schon Respekt habe, werde ich das ganze auch eher locker angehen und als langen Trainingslauf ansehen - also diesmal keine Tempo-Einheit! Grins

Ansonsten hat die Kronos-Saison begonnen und es gab auch schon den ersten heftigen Muskelkater von den Bauchkursen bei Christiane. Aber das wird zum Glück von Woche zu Woche besser... Quäl dich

Beste Grüße
Stephan
 
26.09.2011 14:12 Uhr von Stephan  

Beiträge: 1378
Rheinhöhenlauf

Leider habe ich nicht viel Zeit... daher nur ein paar Worte in der Mittagspause.

Wie bereits angekündigt habe ich letztes WE in Vettelschoß am Run50 Lauf teilgenommen. Dabei galt es in 3 Tagen ca. 50 km mit ungefähr 1000 HM zu absolvieren und was soll ich sagen... ich als alter Flachland-Siegläufer habe es besser überstanden als erwartet, obwohl die Beine jetzt ziemlich alle sind Top.

Zusammen mit MichaW und MichaA, Franz und Frank machten wir uns am Freitagnachmittag nach Vettelschoß auf um die Startunterlagen bei der Firma Birkenstock (Hauptsponsor) abzuholen. Für´s Startgeld gab es mit Funktions-Shirt, Rucksack und Badeschlappen einiges geboten - es fing also schon einmal gut an Grins. Danach ging es für alle per historischem Schienenbus von Kalenborn runter nach Linz. Dabei konnte man schon sehen was wir später wieder alles hoch laufen mussten... ob man das sehen wollte sei mal dahin gestellt Hammer.

In Linz angekommen gab es noch ein paar Begrüßungsworte vom Bürgermeister auf dem Marktplatz und dann ging es auch schon los.
Zunächst noch kreuz und quer durch die Innenstadt liefen wir dann bald die ersten steilen Rampen hoch und das sollte sich so schnell auch nicht mehr ändern.
Landschaftlich war es eine tolle Strecke die hauptsächlich über einsame Waldwege und Trails stetig bergauf führte. Nach einigen Kilometern hatte sich das Feld schon weit auseinander gezogen und ich hatte mich ca. auf Position 8 eingefunden. Vor mir war eine 4-köpfige Gruppe an die ich kurz vor Ziel noch herankam, aber die letzten 2 Kilometer musste ich dann doch abreißen lassen.
Ich glaube es war ungefähr Platz 10 nach Tag 1 - ich war zufrieden.

Am Samstag gab es dann den normalen "Rheinhöhenlauf" - einen Halbmarathon mit ca. 350 Höhenmetern. Die Stimmung war super und die Strecke wieder wunderschön, zwar wieder mit etlichen Steigungen, aber nicht mehr so extrem wie am Vortag.
Bei mir lief es heute sehr gut und ich konnte bis zum Schluß mein Tempo halten.
Mit einer Endzeit von 1:27:24 h kam ich auf den 10ten Gesamtrang und das mit vorermüdeten Beinen. Im Run50 Ranking war ich von Platz 10 auf Platz 6 vorgerückt.

Und dann kam der Sonntag... die Beine waren eigentlich nur noch Matsch und taten schon ordentlich weh, aber das ging den anderen auch nicht anders. Also ein kurzes Warmlaufen (eher Warmwatscheln), noch kurz den Weltrekord in Berlin mitbekommen und dann ging es auf die letzte Strecke.
Die ersten 10 km waren noch mit ein paar fiesen Steigungen bestückt, bevor es dann ca. 4 km steil bergab nach Linz weiter führte. Ab Kilometer 6 war ich an Position 3 und lief einsam hinter meinem Leit-Fahrad hinterher. Leider wurde ich dann auf den letzten 100 m doch noch von einem Läufer übersprintet, aber da konnte ich einfach nichts mehr entgegen setzen.

Egal, ich kam glücklich als Vierter ins Ziel und schob mich auch in der Gesamtwertung noch auf Platz 4 vor und damit war ich mehr als zufrieden!!!

Insgesamt war der gesamte Wettkampf ein wirklich tolles Event was man nur jedem ans Herz legen kann. Zwischen dem ersten und letzten Platz der Männer lagen zum Schluß ca. 3,5 Stunden - und der Letzte wurde genauso herzlich empfangen wie der Sieger. War einfach klasse! Laola
 
09.09.2011 11:06 Uhr von Stephan  

Beiträge: 1378
Nachbetrachtung Podersdorf Teil 2

So, hier Teil 2 der Nachbetrachtung:

Zur Vorbereitung:
Das Training lief aus meiner Sicht fast ideal... keinerlei Beschwerden oder gar Verletzungen plagten mich in der Vorbereitung und vor allem im Laufen habe ich einige Fortschritte gemacht. Die vielen 10 km Rennen und die neuen Bestzeiten über diese Strecke sowie im Halbmarathon sind Indiz für ein gutes Lauftraining im Winter und Frühjahr.

Durch das schöne Wetter im Frühjahr sind zudem viele Kilometer auf dem Rad und dafür so gut wie gar keine Spinningeinheiten zustande gekommen. Eigentlich ein erfreulicher Zustand... im Nachinein fehlten mir vielleicht dadurch ein paar härtere Einheiten auf dem Rad bzw. Spinningbike. Das Radtraining war insgesamt sicherlich sehr ausdauerbetont und evtl. zu wenig auf Kraftausdauer ausgelegt. Vielleicht sollte ich demnächst mehr auf das Mountainbike ausweichen und ein paar anstrengende Querfeldein-Touren ins Training integrieren.

Zum Schwimmen... knapp 200 km vor Podersdorf sind ok - vor Frankfurt waren es ein paar Einheiten mehr im Winter, aber mit dem Schwimmen bin ich trotzdem zufrieden.

Meine Vorbereitungsrennen liefen gut - vielleicht auch zu gut. In Bonn und vor allem in Hennef hatte ich klasse Wettkampfresultate und evtl. war ich zu früh in Topform...
Die Saison begann bereits sehr früh mit den 100 Läufen in 100 Tagen und wahrscheinlich war der Saisonhöhepunkt Ende August dafür einfach zu spät und die Saison damit zu lang. Schwierig zu beurteilen... Überlegen

Ausblick für die nächsten Monate:
Irgendwie fehlt mir der zufriedene Saisonabschluss! Ein DNF in Immenstadt und eine Langdistanz unter meinen Möglichkeiten sind kein schönes Ende einer Saison, wobei zum Jahresende auch nichts mehr aufgeholt werden kann.
Ich habe mich daher entschlossen noch einen bergigen 50 km Lauf (an 3 Tagen) im Siebengebirge, sowie evtl. den Drachenlauf und Siebengebirgs(halb)marathon dran zu hängen.

Für das nächste Jahr war ein Start in Regensburg mit evtl. Hawaiiquali geplant, aber das habe ich nach dem Podersdorfresultat gecancelt. Über 400 Euro für eine LD auszugeben ohne Chance auf Hawaii sind mir zu teuer. Aus dem gleichen Grund werde ich auch in Kopenhagen nicht starten - 350-390 Euro sind schon happig.
Daher liebäugele ich momentan mit dem Ostseeman Anfang August für 210 Euro! Außerdem reizen mich momentan einige Bergläufe und ich würde 2012 gerne beim Hermannslauf und Jungfrau Marathon mitmachen, aber dafür ist ja noch etwas Zeit.

Vielleicht hat der ein oder andere noch Lust dieses Jahr noch etwas sportlich zu unternehmen - würde mich freuen.

Bis denne
Stephan
 
09.09.2011 08:29 Uhr von Stephan  

Beiträge: 1378
Nachbetrachtung Podersdorf

Mittlerweile ist der Wettkampf schon einige Tage her, der Urlaub leider auch schon wieder vorbei und das Wetter hat sich schon auf Herbst eingestellt.
Zeit für ein paar Nachbetrachtungen zur fast beendeten Saison und zur Langdistanz in Österreich...Überlegen

Zunächst noch ein paar Sätze zur Langdistanz...
Nach ca. 9,5 h Autofahrt kamen Grit, Lukas und ich am Mittwochmittag in Podersdorf an. Es war mit ca. 38-39 Grad verdammt heiß... trotzdem fuhren wir, nachdem wir das Auto ausgeladen und einkaufen waren, noch eine Runde über die Radstrecke. Fazit... sehr flach und windanfällig und bei der Hitze sehr, sehr warm Sonne. Außerdem wurde für meinen Geschmack zu viel über die Hauptstrassen gefahren...

Das Problem waren die Nächte... es war auch nachts sehr heiss, es kühlte kaum ab und in unserer Wohnung gab es keine Klimaanlage. Dadurch habe ich gerade in den Tagen vor dem Wettkampf kaum bzw. sehr schlecht geschlafen.

Donnerstag war Ruhetag und wir waren tagsüber hauptsächlich am See und haben das schöne Wetter genossen. Freitag dann noch eine kurze Einheit auf dem Rad mit anschließendem Koppellauf und das wieder bei einer Affenhitze!
Dann die Startunterlagen abgeholt und auf der Kaiserschmarrn-Party noch ein paar Kohlenhydrate gefuttert bevor die Rennbesprechung begann. Abends waren wir noch beim Italiener und dann ging´s auch schon ins Bettchen.

Am Samstagmorgen um 3.30 Uhr klingelte der Wecker und das übliche Procedere begann... Frühstücken, Rad einchecken, Wechselplatz einrichten und dann gingen wir 3 zum Leuchtturm wo der Start statt fand.
Da der See fast 26 Grad warm war, musste das Schwimmen ohne Neo stattfinden... für mich als "Neoschwimmer" sicher ein Nachteil, aber das galt ja für alle. Pünktlich um 7 Uhr ging´s dann auch los und die Meute "marschierte" los... leider ist das wörtlich gemeint, denn das große Losschwimmen fand nur in der ersten Reihe statt, der Rest walkte langsam los. Leider blieb das auch die erste Zeit so und ein rhytmischen Schwimmen war nahezu unmöglich. Wahrscheinlich habe ich mich auch zu weit hinten aufgestellt, so dass ich durch die walkende Menge nicht durch kam. Naja, nach 1:13 h war´s dann vorbei und auch ungefähr die Zeit die ich unter den Bedingungen erwartet hatte.

Nach einem zügigen Wechsel ginngs dann auf´s Rad. Es waren 4 Runden a 45 km zu absolvieren und - um es kurz zu machen - es lief von Anfang an nicht richtig rund! Bis heute ist mir nicht ganz klar warum, aber obwohl ich wie im Training meine Riegel futterte und mein Isogetränk trank, nahm der Magen es nicht richtig auf. So verlief die erste Runde noch ganz ok und mit 1:15 h auch im Soll, aber ab Runde 2 ging es schon bergab. Nach 2:35 h hatte ich die 90 km geschafft und Grit NICHT eingeholt - was eigentlich geplant war Grins - aber sie war an dem Tag einfach richtig gut drauf und absolvierte einen super Wettkampf!
Auf jeden Fall wurde danach der Wind immer stärker und in Runde 4 kam ich bei dem starken Gegenwind auf gerade mal 20 km/h und das mit Zeitfahrrad und Aeroposition. Dann musste ich mich zu allem Überfluss auch noch übergeben - das ist mir noch nie passiert! Außerdem schmerzte zu diesem Zeitpunkt mein Rücken bereits wie Hölle und ich konnte kaum mehr auf dem Auflieger bleiben.
Dabei habe ich wohl auch zuviel Kraft gelassen, denn ich kam völlig fertig nach über 5:20 h in T2 an. Die 10 Stunden waren da schon längst abgeschrieben und ich musste mich richtig zwingen überhaupt auf die Marathonstrecke zu gehen.
Grit hatte da bereits ihre Halbdistanz gefinisht und feuerte mich mit Lukas an, aber bei mir lief nix zusammen. Langsam joggen mit etlichen Gehpausen waren ganz schön deprimierend, gerade wo ich dieses Jahr doch eine so gute Laufform hatte. Aber davon konnte ich nichts abrufen. Ich war einfach nur fertig und jeder Schritt war ein Qual!
Der einzige Gedanke der mich zum Laufen/Gehen zwang war der das ich nicht nach Immenstadt schon wieder aufgeben wollte. Als war die Devise "Zähne zusammen beissen" und einfach weiter kommen. Es war ein grausamer Marathon - in Runde 3 hatte ich zwar mal ein kleines Hoch nachdem ich ein Stück Wassermelone gegessen hatte, aber in Runde 4 war dann wieder Wandern angesagt. Inzwischen war aus dem Wind ein richtiger Sturm geworden und mit Windstärke 8-9 trabte ich nach über 11:20 h ins Ziel. Passenderweise war der Zielbogen wegen des Sturmes bereits abgebaut....
Zum Glück konnte ich im Ziel Grit und Lukas drücken - ohne die 2 hätte ich wohl aufgegeben - das tat dann richtig gut! Kuß

Danke Ein dickes fettes DANKE an euch beide!!! DankeDankeDanke

Tja, das war meine dritte Langdistanz und ich war richtig enttäuscht das es so schlecht gelaufen war. Im Zelt musste ich erst mal ein paar Tränen vergiessen... so viel Zeit in der Vorbereitung investiert und dann nichts bei rausgekommen! Das war schon heftig!

Die Sub 10 waren bei diesen Wetterbedingungen für mich unmöglich, aber 1,5 Stunden länger als gedacht sind einfach sehr frustierend!
Die nächsten Tage merkte ich, dass ich zwar müde war, aber mich muskulär nicht verausgabt hatte. Der Magen hat einfach nicht mitgemacht und so konnte ich gerade beim Marathon nichts mehr abrufen. Sehr schade!

Naja, den restlichen Urlaub habe ich versucht möglichst wenig an das Rennen zu denken und dafür die Zeit dort zu geniessen. Nach dem Wettkampftag hatten wir übrigens angenehme 27 Grad und nachts konnte man gut schlafen... Hammer

So, zur abgelaufenen Saison kommen später noch ein paar Sätze...

 
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