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The long way to Kona zur Übersicht
 
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20.12.2017 21:30 Uhr von Grit  

Beiträge: 355
Ironman HH

Für die neue Saison habe ich mir ja schwer vorgenommen, wieder ab und an etwas Blog zu schreiben PC. Was während der Vorbereitung auf Roth völlig auf der Strecke geblieben ist, soll jetzt reaktiviert werden Zwinkern
Also los geht es heute mit dem 1. Eintrag und ich freue mich jetzt schon auf Eure aktive Beteiligung/ Unterstützung in den nächsten Monaten.

Seit 2,5 Wochen sind wir nun also wieder im Plan, wobei es aktuell ja alles noch lockere Eingewöhnung ist. Dennoch ist es gar nicht so einfach, alles unter einen Hut zu bekommen. Das Wetter ist eher mäßig und die ständige Dunkelheit nervt - wahrscheinlich aber ja nicht nur mich. Durch den Jobwechsel ist es dann aktuell auch noch recht stressig und von besinnlicher Vorweihnachtszeit nicht wirklich die Rede Ärgerlich - irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt Motz.

Nun gut, wir haben also schon ein paar Läufe im Schnee (hauptsächlich aber im Regen) machen können/ müssen, die 1. lange Radeinheit im Studio ist auch schon absolviert Idiot und das Schwimmen läuft tatsächlich ganz gut an. Viel gibt es da also aus sportlicher Sicht noch nicht zu berichten.

Jetzt freue ich mich erst mal auf die Feiertage und hoffe, dass mein Virenanflug sich vielleicht doch noch in Luft auflöst und ich nicht im Bett lande Schnief. Daher werde ich die nächsten Tage wohl etwas ruhiger machen, damit ich an den freien Tagen fit und nicht krank bin Zwinkern.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen schon mal frohe, gesunde und vor allem ruhige Weihnachtstage im Kreise Eurer Liebsten Quatschen. Habt eine gute Zeit, lasst es Euch schmecken und passt auf Euch auf!

Liebe Grüße
GritHuhu
 
17.10.2017 11:44 Uhr von Grit  

Beiträge: 355
Saison 2016/ 2017

So, die Saison ist wettkampftechnisch nunmehr Geschichte - es folgt die wohlverdiente Pause Schlafen. Trainiert (incl. Wettkämpfe) wird also jetzt erst mal nur nach Lust, Laune und Wetter Sonne

Wettkämpfe habe ich dieses Jahr auch echt mal wenig gemacht, aber ich wollte mich ja auch hauptsächlich auf Roth konzentrieren. Das hat geklappt, ich bin immer noch happy darüber und die Bolzerei auf der Straße fehlt mir bisher überhaupt nicht Zwinkern
Ganz im Gegenteil -> haben wir in den letzten 14 Tagen doch zwei wunderschöne Landschaftsmarathons gemacht. Der Trail im Hohen Venn war - wenn auch bei sehr widrigen Bedingungen Regen - echt großartig und der Brockenmarathon war auch super schön - inklusive nochmal viel Sonne. Nun sind die Beinchen aber erst mal müde und dürfen sich vom Laufen etwas erholen.

Los geht es dann "offiziell" mit dem neuen Projekt - dem Ironman HH - am 04.12.2017. Ja es soll ein Ironman werden, allerdings ohne irgendwelche Kona-Ambitionen. Auch, wenn momentan wahrscheinlich fast alle Triathleten geflasht sind und unbedingt mal dort hin wollen ... bei mir hält sich diese Euphorie wahrlich in Grenzen. Und außerdem wird es jetzt wahrscheinlich noch mehr "Bekloppte" geben, die diesem Traum nachhängen ... die realistischen Chancen also wieder geringer ...
Selbstverständlich habe ich einen riesigen Respekt vor allen Kona-Finishern - egal ob Profi oder Agegrouper - und deren Leistungen. Aber schaffe ich es jemals, eines der begehrten Slots zu bekommen? Ich sehe weder, dass ich mal mindestens 1,5 Std. schneller werde, noch dass ich tausende von Euros in die Hand nehme, um mich in einem Kälterennen in Kanada oder einem Hitzerennen in Fernost zu qualifizieren Plem Plem Außerdem gibt es bei den Mädels maximal 1 Ticket pro AK - da muß ich schon 60 werden, um evtl. eine Chance zu bekommen Hihi. Und ganz ehrlich, geht es bei den Qualifikationen tatsächlich immer alles mit rechten (und sauberen) Dingen zu?

Also wird der Plan sein, sowohl die Trainings- wie auch Wettkampfleistung einigermaßen zu bestätigen und dabei noch gaaaanz viel Spaß zu haben. Denn eins steht fest - mir macht der Sport riesigen Spaß, ob mit oder ohne Kona und ich freue mich schon auf das, was noch alles kommt Grins
 
22.08.2017 21:21 Uhr von Grit  

Beiträge: 355
Challenge Roth 2017

Ja dann mach mal hinne mit Deinem Sabbatjahr - vielleicht kiegste ja noch einen Platz für HH - unser nächstes Projekt in 2018 GrinsDumdidum
 
21.08.2017 21:52 Uhr von Markus  

Beiträge: 245
Challenge Roth 2017

Ich kann nur neidvoll nach Oben blicken ....gutes Ergebnis
AnbetungswürdigAnbetungswürdigAnbetungswürdig
Mensch hätte ich auch mal Lust darauf ...ich werde bei der Familie
und beim Chef mal ein Sabbatjahr beantragen und dann mache ich mit.

Gratulation an Euch 2 ..... Küßchen
 
18.08.2017 17:21 Uhr von Johannes  

Beiträge: 127
Challenge Roth 2017

Klasse Bericht.
Manchmal passt es einfach.
Nochmals Gratulationen Laola
zu den Bomben Zeiten.
AnbetungswürdigAnbetungswürdig
 
18.08.2017 16:45 Uhr von Michael  

Beiträge: 204
Challenge Roth 2017

Sehr schön! LaolaAnbetungswürdigSuper !!!

Partiell erinnert mich das sehr an mein eigenes LD Debüt. Wen wundert´s 😉
Schön, dass ich live dabei sein konnte!
 
18.08.2017 16:30 Uhr von Grit  

Beiträge: 355
Challenge Roth 2017

Der sportliche Jahreshöhepunkt sollte in diesem Jahr für Stephan und mich die Langdistanz in Roth werden SchwimmenRädchen fahrenLaufen
Während Stephan hier ja bereits 2010 am Start stand und mit seinen etlichen Langdistanzen ja auch schon auf eine umfangreiche Erfahrung zurückgreifen konnte, sollte es meine 1. LD überhaupt werden. Als Zuschauer 2010 und Staffelläuferin 2016 war für mich klar, dass meine Premiere auf der langen Strecke in Roth stattfinden soll. Die einmalige und vor allem herzliche Atmosphäre im kompletten Landkreis Roth ist großartig und macht diesen Wettkampf zu etwas ganz Besonderem für Athleten und Zuschauer. Laola

Acht lange Monate hatten wir uns auf das Training konzentriert Hammer und größtenteils sogar zusammen auf diesen Tag vorbereitet. Neben viel Arbeit waren unsere Tage geprägt von langen Radausfahrten, Frühschwimmen, etlichen Trainingsstunden bis in den späten Abend hinein und möglichst viel Schlaf. Auch ein Trainingslager auf Mallorca haben wir im April gemacht brachten von dort bereits viele (Rad)kilometer mit nach Hause.
Glücklicherweise blieben wir Beide während dieser langen Zeit von größeren Krankheiten etc. verschont und so kam es nur zu dem ein oder anderen kürzeren Ausfall. Gerade für mich war es dabei oft eine Gratwanderung, das Training so zu gestalten, mich nicht zu überlasten und dennoch die gewünschte Leistungssteigerung zu erzielen. Der Unterschied zum alten Hasen Stephan war hier schon gravierend. Die Erfahrungen aus den hohen Umfängen der letzten Jahre machten es ihm da in vielen Situationen leichter. Ein paar kleine Zweifel, ob dann alles wie gewünscht funktionieren wird, blieben zwar - am Ende waren wir uns aber Beide sicher, dass wir gut vorbereitet in den Wettkampf gehen konnten
Top

Bereits am Donnerstag fuhren wir also nach Roth und trafen dort auf Ramona, Torsten, Dany und Andreas aus HH, die dort als Staffel antreten wollten. Strategisch günstig hatten sie ihr Womo wieder direkt am Veranstaltungsgelände geparkt, so dass es über alle Tage immer wieder zum Treffpunkt für uns wurde BravoDanke

Die Tage vor dem Wettkampf waren geprägt von Probeschwimmen, letzten Checks des Materials, Beutel packen, ständigem Essen und Trinken, Ausruhen, einer unfassbaren Hitze jenseits der 30° und einer Riesenüberraschung, für die Micha und Diana sorgten. Die Freude war riesig, als sie am Samstagnachmittag auf dem Messegelände plötzlich vor uns standen. Mit so viel Support (auch von den Hamburgern) konnte ja eigentlich auch nichts mehr schiefgehen. Vertragen
Selbst ich, als bekennendes Nervenbündel vor manchem Wettkampf, blieb erstaunlich ruhig und hatte so eine innere (selten gekannte) Sicherheit. Der Kanal, die Wechselzone, das Messegelände – alles war so vertraut und gab mir diese total beruhigende Gefühl. Irgendwie war es so selbstverständlich, zu diesem Zeitpunkt dort zu sein! Es durfte nur nix am Material kaputtgehen – dann würde ich es schon irgendwie schaffen. Den Wettkampf genießen, nix überzocken und auf dem roten Teppich noch ein Lächeln übrig haben, war meine Taktik Zwinkern

Am Sonntagmorgen hieß es dann bereits um 3.00 Uhr aufstehen, Tattoos anbringen, Sonnencreme auftragen, Frühstücken und pünktlich um 5.00 Uhr waren wir am Kanal in Hilpoltstein. Fast mystisch ist dort die Stimmung und bereits in diesen frühen Morgenstunden säumen unendlich viele Fans und Supporter die Bereiche rund um den Kanal. Die letzten Handgriffe am Rad, die Abgabe der Beutel, das Anziehen des Neos – alles verlief für uns ruhig und ohne jegliche Hektik. Eine letzte Umarmung und dann ging es für Stephan bereits kurz nach den Profis um 6.50 Uhr ins Wasser.

Mein Start war mit der 2. Frauengruppe für 7.00 Uhr angesetzt. Früh ging ich ins Wasser, um mich einzuschwimmen und an die Startlinie zu kommen. Natürlich hatte ich großen Respekt vorm Schwimmen – hatte ich doch in der Vergangenheit viel zu häufig mit Atemproblemen zu tun. Als dann der Kanonenschuss für unseren Start ertönte, hab ich kurz durchgeatmet, die anderen Mädels schon mal schwimmen lassen und bin ganz locker los. Überraschenderweise blieben sämtlich Probleme aus und ich konnte gleichmäßig und ohne große Anstrengung schwimmen. Bereits an der Wende fühlte ich mich so unglaublich gut – es schien irgendwie zu funktionieren. Happy, mit genügend Luft und lockeren Beinen kam ich aus dem Wasser und schaute auf meine Uhr. Ich konnte es kaum glauben, denn ich war tatsächlich unter 1.30 Std. geblieben. Geil!!! Im Zelt habe ich dann eine Helferin nochmal nach der Uhrzeit gefragt, weil ich es einfach nicht glauben konnte. Neo aus, Badebuxe runter, Radbuxe hoch, Gel gefuttert – klar hätte der Wechsel schneller gehen können, aber ich wollte bewusst Tempo rausnehmen und mich auf den nächsten Part konzentrieren.

Und dann ging es rauf auf´s Rad. Die ersten Kilometer waren schnell – viel zu schnell – und mein Puls meldete Zahlen, die ich so eigentlich nur bei Steigungen sehen wollte. Also nahm ich etwas raus und fing direkt an, mich ordentlich zu verpflegen. Alle 20 min. gab es einen großen Schluck aus meiner Gelflasche und dann noch ordentlich Wasser hinterher. Ich vertrug es gut und mein Körper meldete keinerlei Energieloch. Ganz im Gegenteil – auch hier fühlte ich mich durchgängig super. Glücklicherweise waren wir im Juni ja die Strecke mal abgefahren, so dass ich ungefähr wusste, was wann auf mich zukommt. Die Strecke ist wirklich sehr schön, die Kurven alle recht gut fahrbar, die Berge nicht zu steil und der Asphalt absolute Spitze. Unterwegs immer wieder Stimmungsnester, wo einen die Zuschauer unglaublich anfeuern. Absolutes Highlight ist dabei natürlich der Solarer Berg, aber auch am Kalvarienberg bei Greding war mächtig was los Laola. Das hat einfach Spaß gemacht! Lediglich der Wind war an manchen Stellen etwas eklig, aber irgendwie hatte das Wetter ein Einsehen und außer ein paar dunklen Wolken blieb es recht ruhig. Auch die Temperaturen waren angenehm und die Hitze der vorherigen Tage war glücklicherweise weg. Meine Beine waren durchgehend gut, mein Rad hat gehalten, der Rücken auch, die Ernährung hat super geklappt und so verging die Zeit auf dem Rad gefühlt recht schnell. Immer noch gut drauf kam ich nach 6.10 Std. in die WZ 2 und auch dies war schneller, als ich ursprünglich mal gedacht hatte. Hier hieß es dann erst mal wieder recht entspannt: Buxe runter, nächste Buxe rauf, Gel geschlürft, Kappe auf und weiter!

Viel zu schnell (obwohl vorher so oft anders geplant) ging ich natürlich das Laufen an. Nach dem ersten Kilometer traf ich auf Micha und Diana und hörte, dass Stephan bis dato auch gut unterwegs war. Ein paar leichte Rückenschmerzen nach dem Radfahren hatten ihm das Laufen anfangs wohl leider etwas beschwerlich gemacht. Während er seine 1. Runde also schon fast hinter sich hatte, ging es für mich gerade erst richtig los. In Gedanken hatte ich mir die Strecke in einige Teilabschnitte eingeteilt und wollte diese Stück für Stück "abarbeiten". Da die Laufstrecke fast komplett von Zuschauern gesäumt ist und mitten durch Roth geht, ist sie eigentlich recht kurzweilig und man trifft auch ganz häufig auf die Freunde an oder Bekannte Gesichter auf der Strecke. Zwischen KM 8 und 11 hatte ich ein kleines Tief und dachte für den Moment schon, dass es jetzt vorbei mit lustig wäre. Doch glücklicherweise hielt es nicht so wahnsinnig lange an und Gels, Iso, literweise Wasser und kurze Gehpausen zum Verpflegen ließen mich beständig weiterlaufen. Das Anfeuern der Zuschauer trug mich zusätzlich und so hatte ich tatsächlich keinen wirklichen Einbruch. Als ich dann beim HM am Markplatz von Roth auf die Kirchenuhr schaute, registrierte ich erstmalig, wie großartig ich in der Zeit lag. Von da an gab es irgendwie kein Halten mehr und ich lief einen Kilometer nach dem Anderen runter. Das fette Grinsen – welches ich gefühlt schon den ganzen Tag im Gesicht hatte – wich nun gar nicht mehr aus meinem Gesicht. Grins Natürlich war mir klar, dass auch auf den letzten Kilometern noch Etliches passieren kann, aber irgendwie war da plötzlich wieder dieses Gefühl von Sicherheit, dass ich das Ding locker ins Ziel laufen kann. Was war das für ein absolut geiles Gefühl, als ich endlich Richtung Zielkanal abbiegen durfte und auf dem roten Teppich angekommen war - so viele Menschen die jubeln, Dich auf den letzten Metern anfeuern und quasi ins Ziel tragen – ein absoluter Hexenkessel und eine so großartige Atmosphäre! Laola

Genau dieses Bild hatte ich bei so vielen schweren Trainingseinheiten in den vergangenen Monaten vor Augen und genau das hat mich so oft motiviert. Überglücklich lief ich ins Ziel und finishte nach unfassbaren 11:46 Std. meine 1. LD. Was für eine Premiere! Freuen Freuen Freuen Im Traum hätte ich mir nicht ausgemalt, dass der Wettkampf so unglaublich schön werden würde, ich so viel Spaß haben werde, es mir so leichtfällt und es sich am Ende wirklich wie eine Belohnung anfühlen wird! Für mich war es ein perfekter Wettkampf, der hätte nicht schöner sein können und dann war ich auch noch so viel schneller unterwegs. Geil!!!

Mein Schatz war natürlich bereits lange im Ziel und ebenfalls guter Dinge. Leider hat er sein Ziel - unter 10 Std. zu kommen - nicht ganz geschafft, dennoch hatte auch er einen sehr guten Wettkampf und war zufrieden. Dafür haben wir in den letzten Monaten Beide auf Etliches verzichtet und sehr viel auf diesen einen Tag hin ausgerichtet Quäl dich.

Abschließend kann ich nur sagen: Alles richtig gemacht und es wird sicherlich nicht meine letzte LD gewesen sein Dumdidum
 
06.08.2017 09:35 Uhr von Grit  

Beiträge: 355
Challenge Roth 2017

Ob sich für mich in den nächsten Jahren tatsächlich mal der Wunsch nach Kona entwickelt? Keine Ahnung Überlegen Dass Langdistanz jedoch viel Spaß machen kann und es bei mir sicherlich nicht bei einer Einzeltat bleibt, durfte ich diesen Sommer feststellen.

Eigentlich wollte ich in der langen Vorbereitungszeit ja auch Blog dazu schreiben PC. Dies ist leider (wie Vieles andere auch) auf der Strecke geblieben. Schade eigentlich, denn die Erfahrungen aus der Vorbereitungszeit waren so vielfälltig, dass da bestimmt etliche Storys und Seiten zusammen gekommen wären Hääääh

Im Nachhinein kann ich eigentlich nur zusammenfassen, dass ich in den vergangenen Monaten nicht nur viel trainiert habe, sondern mich auch (mehr als mir oft lieb war) mit Radtechnik, Ernährung, Renntaktik, unerwünschten Reaktionen des Körpers etc. auseinandersetzen musste Hammer Es ist bei so einer Geschichte eben nicht einfach nur das Training ... das hatte ich im Vorfeld absolut unterschätzt!

Anfangs lief alles noch richtig gut und von Stephan´s langjährigen Erfahrungen konnte ich echt profitieren. Manchmal ging er mir damit zwar etwas auf die Nerven Kuß, am Ende hat sich das Meiste allerdings als sehr hilfreich heraus gestellt Zwinkern
Mehr als nervig war allerdings die Radanpassung - der neue Flitzer samt Sattel passte irgendwie nicht so richtig unter mein Hinterteil Ärgerlich Drei Sattel und viele Schmerzen weiter hatte ich dann endlich die für mich einigermaßen eträgliche Position gefunden. Durch dieses ewige Ausprobieren und die ständigen Schmerzen/ Entzündungen kamen allerdings auch Zweifel auf und zum Ende hin ging mir dann auch noch die Motivation flöten Haare raufenÄrgerlich
Eine zusätzliche Ruhewoche gab mir dann wenigstens wieder ein einigermaßen vernünftiges Körpergefühl und auch der Kopf war plötzlich wieder auf Roth eingestellt.

Mit dem Wissen, gut trainiert zu haben, ging es dann in die letzten (ruhigen) Tage vor dem Wettkampf. Mehr wäre - neben der vielen Arbeit der letzten Monate - trainingstechnisch einfach nicht drin gewesen. Das ich es schaffen kann? Da war ich mir sicher! In welcher Zeit? Kein Ahnung, dass konnte ich nicht einschätzen Überlegen Waghalsige Hochrechnungen hatten mich zu einer Zeit von ca. 12:30 Std. verleiten lassen Dumdidum - immer mit dem Wissen, dass dann schon alles gut laufen musste! Aber eigentlich auch egal, denn die Zeit spielte tatsächlich nur eine untergeordnete Rolle.

Einfach nur finishen - das war das Ziel! Evtl. noch Spaß und wenige Probleme - das war der Wunsch! Dumdidum

PS: Der ausführlich Rennbericht kommt - zwar ordentlich verspätet - dann tatsächlich aber auch noch ZwinkernPC
 
08.09.2015 12:53 Uhr von Mario  

Beiträge: 367
Ironman 70.3 Zell am See

Auch ein verspäteter Glückwunsch von mir, mein Bester TopTop

An Dir ist wirklich ein "Dokumentarschreiber" verloren gegangen. Deine Worte lassen beinahe meine Wehwehchen vergessen um mich sofort mit Badehose, Helm bzw. Laufschuhe zu bewaffnen.

Michael, super Leistung!!!
 
05.09.2015 12:14 Uhr von Stephan  

Beiträge: 1379
Ironman 70.3 Zell am See

Glückwunsch und wie immer sehr nett geschrieben! Danke
 
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