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The long way to Kona zur Übersicht
 
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03.09.2018 09:39 Uhr von Grit  

Beiträge: 355
MD Köln - The long way durch Niehl

Kurzentschlossen noch über Fratzenbuch einen Startplatz geschossen, ging es für mich am Sonntag an den Fühlinger See zur MD beim Köln Triathlon.

Die Bedingungen versprachen ein Komplettrennen - also AUCH Schwimmen Lachen Wer hätte das gedacht, dass ich mich mal auf ein Rennen MIT Schwimmen freue Hammer Naja, es sprach auch alles für den Neo, das liegt mir dann ja eher als ohne Zwinkern

Und es hat mir auch diese Mal richtig Spaß gemacht - das Wasser sauber, der Platz sehr großzügig. Dennoch kam ich tatsächlich auch mal ins Gerangel (für mich ja total ungewöhnlich, nicht alleine hinterher zu schwimmen), konnte aber ohne Probleme durch kraulen und musste am Ausstieg sogar warten, damit mir die DLRG helfen konnte. Es gibt also doch noch mehr langsame Schwimmer Hihi Der 1. Wechsel klappte dann aber irgendwie gar nicht - das Chip-Bein wollte wieder nicht aus dem Neo Haare raufen - immer der gleiche Kappes!!!

Dann ging s auf´s Rad und von der Karte her wusste ich ja bereits, dass es sicherlich eine total flache, langweilige und etwas längere Strecke werden würde. Glücklicherweise hatten wir dieses Jahr ja genau flach und langweilig trainiert, so dass es mir vom Kopf her gar nicht so schlimm vorkam. Die Streckenführung allerdings war echt schlecht! Zunächst ging es an FORD vorbei Richtung Innenstadt, die Wende war direkt am Zoo. Man musste sich total konzentrieren, denn der Straßenbelag hielt etliche Schlaglöcher, Bodenwellen und Absätze bereit. Klar, dass dort, wo sonst fast nur LKW´s lang donnern, das Rollen mit dem Triathlonrenner extrem schmerzhaft werden kann. Die Nordschleife war dann etwas kürzer, wobei die Schnellstraße die eindeutig besseren Bedingungen hergab. Die Strecke war 2,5x zu fahren, woraus sich dann satte 97 km ergaben Hääääh In meinen Augen war die Strecke nicht nur schlecht gewählt, sondern auch viel zu voll! Es war schon schwer, sich aus dem Windschattenfahren heraus zu halten. Und wir hatten Wind - mehr als in HH Hääääh In der 1. Runde musste ich oft bremsen und Tempo raus nehmen Idiot - für andere Athleten offensichtlich nicht so das Problem, den es wurde gelutscht, was das Zeug hielt Motz Zwar waren auch Schieris unterwegs, allerdings habe ich nicht gesehen, dass sie mal eine Karte gezückt hätten Ärgerlich

Der 2. Wechsel lief dann richtig schnell - sogar schneller als bei der Siegerin Grins Mittlerweile war Stephan auch am See angekommen. Er war auch einem Radmarathon rund um Köln/ Bonn unterwegs und machte am See Station, um mich anzufeuern. Kuß Die Laufbeine waren von Beginn an richtig gut, ich konnte viele Leute überholen und hatte glücklicherweise keinerlei Einbrüche. Ich wollte mich aber auch nicht quälen und letzte Rille laufen, sondern einfach nochmal Spaß haben. Das ist mir gelungen und ich bin froh, dass ich mich so kurzentschlossen angemeldet habe Grins

Fazit: Veranstaltung an sich unaufgeregt und ohne großes Schnick Schnack, Rückkehr zu einer WZ prima, allerdings recht teuer und die armen LD-Athleten gehen total unter!
Super Service: man kann sich am Tag selbst noch an- oder wie ich ummelden - TOP Top
Schwimmen - geil / Rad - gruselig - das kann Köln bestimmt schöner! / Laufen - klasse um den See -> allerdings zu teuer und ein absolutes Windschattenrennen!

Für mich passte es in die Saison und ich bin froh, dass ich ihn 1x mitgemacht habe - Wiederholung mit dieser Radstrecke allerdings ausgeschlossen Zwinkern
 
06.08.2018 13:22 Uhr von Grit  

Beiträge: 355
Ironman HH

Oh verdammt, 3 Monate gab es hier schon keinen Eintrag mehr und dabei ist soooo viel passiert ... Also hauptsächlich irgendwie bei Stephan, denn der hatte bei dieser Vorbereitung wirklich die Seuche gebucht! Zwei lange Krankheitsausfälle, ständig nicht funktionierende Wattmesser, ein defekter Pulsgurt, eine geplatzte Radnabe und somit die kurzfristige Anschaffung eines neuen Hinterrades haben dann in all den Monaten für ordentlich Aufregung und auch einige Zweifel gesorgt. Erstaunlicherweise liefen die Vorbereitungswettkämpfe dennoch alle großartig für ihn - Chapeau mein Süßer Anbeten

Und auch bei mir lief die Vorbereitung deutlich holpriger als noch im vergangenen Jahr Motz. Aber irgendwie haben wir uns - oft zu dritt mit Micha - durch das nicht enden wollende Training geboxt und standen final gut vorbereitet in HH.

Ich war allerdings schon recht kaputt und müde - ausgelaugt durch die große Hitze und anhaltenden körperliche Beschwerden ...
Bei Temperaturen über der 30° Marke habe wir die Tage in HH dann auch ordentlich weiter geschwitzt. Und da haben wir monatelang Schiss gehabt, dass wir in HH 17° und Regen kriegen Hihi

Aber nicht nur wir fanden das Wetter prima, sondern auch die Blaualgen, welche es sich in der warmen Alster bequem gemacht hatten. Da half dann auch der heftige Gewitterschauer nichts mehr, der sich pünktlich zum Checkin am Samstag über der WZ ergoß ... Somit gab es bereits 2 Tage vorher eine Schwimmabsage und der Part wurde durch 6 km Laufen ersetzt.

Iron-Duathlon - für mich als schlechte Schwimmerin ja eigentlich gar nicht so schlecht Überlegen meint man... Fast 50 km Laufen ist dann aber irgendwie auch heftig Plem Plem. Nun gut, wir hatten ja eh keine Wahl und gingen es eher verhalten an. Irgendwie war es aber eine komische Atmosphäre ... während es vor dem Schwimmen ja meistens ruhig ist und jeder sich noch mal konzentriert, war es am Rollingstart beim Laufen wuselig, laut und aufgeregt Quatschen - fast ein wenig Volkslauffeeling ...

Der erste Part war locker und schnell vorbei, das war ja auch noch keine Herausforderung und die lange WZ kannten wir bereits. Über die Radstrecke wurde ja im Vorfeld viel diskutiert - okay sie war flach/ super flach aber der Wind hat uns an diesem Tag glücklicherweise fast verschont Grins. Die Straßen im Stadtgebiet waren aber eine echte Zumutung Motz -> kaputt, Baustellen, grobes Kopfsteinplaster, Scherben am Rand ... endlich draußen auf dem Deich habe ich dann schnell einen guten Rhythmus gefunden - bis ich mir bei KM 45 den Vorderreifen platt gefahren habe Heul Bin dann bis zum VP gerollt, da es dort irgendwo einen technischen Support geben sollte. Leider wusste keiner der Helfer so richtig Bescheid und so setzte ich dann doch an, den Schaden mit neuem Schlauch und Gaspatrone zu beheben. Blöderweise bin ich so doof abgerutscht, dass ich mir ein Stück Haut vom Finger gesäbelt habe Haare raufen (Messerspeichen sehen nicht nur gut aus ...) Innerhalb von Sekunden war alles voll geblutet, an einen Wechsel gerade gar nicht zu denken. Irgendwann meinte dann ein Helferlein, dass 300 m weiter der Support wäre. Ein Pflaster und ne Standpumpe hätten mir ja schon gereicht - ich also dahin gelatscht und dann doch noch etwas Glück gehabt. Der nette Typ hat mir mit Klopapier und Tape für den Finger und einem gewechselten Schlauch geholfen und so konnte es dann irgendwann doch für mich weitergehen Rädchen fahren. Allerdings war erst mal die Luft raus und ich musste mich schwer zusammenreißen, wieder ins Tempo zu kommen. Meine angepeilte Radzeit von unter 6 Std. hatte sich natürlich in Luft aufgelöst und außerdem hatte ich ja den größten Teil noch vor mir Ärgerlich.

Endlich in WZ 2 angekommen, habe ich mich richtig auf´s Laufen gefreut. Die ersten beiden Runden waren auch wirklich noch richtig gut - Eiswürfel unter die Kappe, Wasserkühlung für innen und außen und verhältnismäßig viel Schatten auf der Strecke halfen gut gebe die Hitze! In Runde Nr. 3 habe ich mich allerdings irgendwie vertreten und meine linke Hüftseite meckerte extrem. In Runde Nr. 4 musste ich dann tatsächlich ca. 4 km wandern, weil nix mehr ging. Immer wieder musste ich stehenbleiben und die Hüfte dehnen. Zwischen KM 36 + 37 habe ich mich dann gedanklich selbst in den Hintern getreten und plötzlich konnte ich auch wieder laufen Hääääh Deutlich später als geplant aber dennoch glücklich kam ich dann endlich ins Ziel, wo die drei Jungs schon auf mich warteten.

Auch wenn es mir dieses Mal schwer fiel und ich mich mehrfach zurück ins Rennen kämpfen musste, hat es wieder viel Spaß gemacht!!! Micha, Stephan und Bernhardt kamen super zurecht und haben richtig starke Leistungen abgeliefert und unsere Support-Gang mit Jasmin, Diana, Änni, Ramona, Torsten und Markus HammerDanke war der Kracher!!!
 
06.05.2018 16:05 Uhr von Mario  

Beiträge: 367
Sie haben ihre kardiorespiratorische Fitness verbessert

Chapeau! lieber Micha,
selten habe ich mich so amüsiertBravoBravo
 
21.03.2018 10:02 Uhr von Stephan  

Beiträge: 1379
Sie haben ihre kardiorespiratorische Fitness verbessert

Grins Wieder mal sehr schön geschrieben! Danke
 
17.03.2018 08:19 Uhr von Michael  

Beiträge: 204
Sie haben ihre kardiorespiratorische Fitness verbessert

Zum Vorteil eines jahrelangen, von sportlich ambitionierten Zielen geprägten Lebens gehört ein umfassender Erfahrungsschatz an modischen und technischen (Weiter?)Entwicklungen. Auf ersteres kann man angesichts zahlloser Fotobeweise teils tränenerstickt zurückblicken. Letzteres lässt mich manchmal ratlos und fragend zurück.

Früher (hahaha....) blickte man bergab radelnd auf eine wild flimmernde TachoNADEL, die einem vor Augen führte, dass ein zwangloser Abgang vom Drahtesel weitreichende gesundheitliche Konsequenzen haben dürfte. TCHIBO und ALDI verdanken wir die ersten massentauglichen Sportuhren, die nicht nur LOS-STOP-SCHADE beherrschten, sondern eine Herzfrequenzmessung mit Brustgurt ermöglichten. Besaß man keine Athletenfigur, hatte man nur die Wahl zwischen schlechter Sauerstoffzufuhr aufgrund des zu stramm sitzenden Gurtes oder Herzfrequenzschätzung auf Plauzenhöhe.

Der Trainingseffekt wurde nahezu jedes Wochenende auf einem Volkslauf überprüft und bei jedem Kilometerschilder wurde die Grundschulmathematik bemüht, um den Schnitt, sorry, die PACE zu überprüfen.

Heute beherrscht mein Garmin Computer 27 Sprachen, höhere Mathematik und das psycholigisches Feingefühl meines alten Lateinlehrers. Kurz nach Beginn einer Laufeinheit zieht er nach wenigen Metern das erste Fazit: FORM -3, mäßig! Was?? Woher willst du das nach 500 Metern wissen? Sitzt der Wecker mit der integrierten Pulsmessung auch wirklich korrekt am Handgelenk? Hätte ich vor dem Loslaufen zuerst meditieren sollen?? Pünktlich nach jedem Kilometer wird mir die PACE akustisch, optisch und vibrierend signalisiert und ob ich will oder nicht, schaue ich ängstlich auf´s digitale Ziffernblatt. Boah, 5:12er Tempo den Berg hoch, du Held!

Nach und nach wird mir zum Erreichen der Tagesziele gratuliert. 24 Stockwerke - check, 15.333 Schritte - check, 878 Kalorien - mehr nicht??? Während ich meine Einheit in den Asphalt hämmere, versuche ich dem Reflex zu wiederstehen, jedes Mal den Armschwung zu unterbrechen und auf den Wecker zu starren.

Immerhin rechnet das Teil vermeintliche Standzeiten automatisch raus und unterbindet den von Reini treffend beschriebenen Reflex des ambitionierten Läufers, vor einem ungewollten Aufschlagen mit der linken Gesichtshälfte am Boden noch schnell die Stopp-Taste zu drücken.

Zu Hause angekommen, übermittelt das Wunderwerk der Technik meine Trainingsdaten via WLAN direkt zu Garmin Connect ins Internet. Wild schnaufend und schwitzend wie ein Masthähnchen greif der digitale Sklave reflexartig zum Handy oder Tablet und ruft die gleichnamige App auf. Dort wird meine Einheit schonungslos analysiert. Tempo, Zwischenzeiten, Schritt-, Tritt- und Herzfrequenz, Pausenzeiten, Höhenmeter, alles tippitoppi. Dann entdecke ich den Punkt "Training Effekt". Wert 3,6, Verbesserung der aeroben Fitness. "Sie haben ihre kardiorespiratorische Fitness während dieser Aktivität verbessert. Ausgezeichnet!"

Halleluja! Wow! Hammer! Yes, hinten kackt die Ente!

Mit einem zufriedenen Gefühl erlöse ich meine Umwelt von meinem schwitzenden Dasein und wende mich der Körperpflege zu. Danach noch ein Blick auf meine "Community". Ah, Mario radelt wieder hin und zurück vom Dienst. Mein Kumpel schwächelt beim Schwimmen (lächerlicher SWOLF-Wert). Mist, Stephan und Grit haben diese Woche schon wieder 2h mehr drauf gepackt als ich. Soll ich meine Einheit doch direkt auf Facebook posten und mir Bestätigungs-Likes erhaschen?

Zugegeben, die Auswertungen sind schon faszinierend. Das wäre vor 20 Jahren vermutlich nur vollverkabelt auf einem Laufband möglich gewesen, was mir dieser kleine Tausendsassa binnen Sekunden ausspuckt. Überraschenderweise sinken die durchschnittlichen Leistungen beim Blick in die Ergebnislisten von Jahr zu Jahr. Bei aller technischer Unterstützung hat sich eines nie geändert: Trainieren muss ich immer noch selbst.

In diesem Sinne: Der Weg nach Hamburg ist noch weit. Ich muss noch an meinem SWOLF-Wert arbeiten.
 
23.01.2018 09:35 Uhr von Grit  

Beiträge: 355
Ironman HH

So langsam schreitet der Trainingsplan voran - wenn auch immer noch in der PREP-Phase - aber irgendwie läuft es dieses Mal völlig anders.

Während wir mit dem letzten Winter echt Glück hatten, macht es uns Petrus dieses Jahr deutlich schwerer. Kalt ist es nicht, aber dafür laufend nass und ungemütlich. Wer läuft und radelt schon gerne im Regen/ Hagel Ärgerlich - in den letzten Wochen leider fast immer der Fall Kotzen, letzten Dienstag sogar noch mit Gewitter! Da werden selbst die wenigen Meter unterm Tribünendach im Hennefer Stadion zur notwendigen Trainingsstrecke...

Und auch mein Körper kennt die biologischen Gesetze offensichtlich nicht! Wenn allseits behauptet wird, dass sich der Körper einer Frau alle 7 Jahre ändert, bin ich entweder erst 42 Hihi oder bereits 49 Heul. Wie auch immer - es ist völliger Driss und brauchen tut´s Keiner Motz

So richtig bin ich also noch nicht im Plan, der rechte Fuss meckert, die neue "ruhige" Arbeit ist dann doch nicht so ruhig, wie erhofft und die Trainingseinteilung hat noch keinen richtigen Rhythmus gefunden. Lediglich beim Schwimmen merke ich leichtes Vorankommen. Bin zwar immer noch nicht das Torpedo, aber auch nicht mehr die langsamste Ente im Teich Grins Daran halte ich mich jetzt - nachdem ich heute nicht zum Schwimmen komme - fest und bin dann mal wieder bis in den späten Abend rein arbeiten ÄrgerlichHaare raufen

Und wie könnte es anders sein - es Regen zur Abwechslung auch mal wieder.
 
29.12.2017 18:37 Uhr von Grit  

Beiträge: 355
Ironman HH

Zitat:
Spürst du den Druck schon?? HammerHammer
SchwimmenRädchen fahrenLaufen


Nöö, liege schnufend auf meinem Sofa Schnief und falle gleich über die restlichen Plätzchen her Lachen
 
29.12.2017 16:22 Uhr von Michael  

Beiträge: 204
Ironman HH

Zitat:
HäääähLachen
Zitat:
Da hat es Grit sicher schon schwerer, ist sie doch die Einzige in unserem Trio, die realistische Hoffnung auf eine Hawaii-Quali hat. Auch wenn sie das gerne bestreitet, zeigt mir ihr Jahresrückblick, dass sie sich damit beschäftigt hat. Überlegen


Der beste Witz seit langem ... ich habe zwar eine Apothekerin zur Freundin aber bekanntermaßen nicht unbedingt die zeitlich notwendigen Möglichkeiten, um solch eine Leistungssteigerung hinzubekommen! Schließlich gehe ich - wie Du übrigens auch - so´n klein wenig "nebenbei" noch arbeiten -> 40 Std., die - sowohl zum Trainieren wie auch zum Erholen - einfach fehlen.

Also lassen wir mal die Spekulationen, der Schuster bleibt bei seinen Leisten Zwinkern und wir haben einfach weiterhin Spaß an unserem Hobby Grins


GrinsGrinsGrinsKuß

Nix da, das Fass hast du geöffnet Lachen

Spürst du den Druck schon?? HammerHammer
SchwimmenRädchen fahrenLaufen
 
29.12.2017 15:46 Uhr von Grit  

Beiträge: 355
Ironman HH

HäääähLachen
Zitat:
Da hat es Grit sicher schon schwerer, ist sie doch die Einzige in unserem Trio, die realistische Hoffnung auf eine Hawaii-Quali hat. Auch wenn sie das gerne bestreitet, zeigt mir ihr Jahresrückblick, dass sie sich damit beschäftigt hat. Überlegen


Der beste Witz seit langem ... ich habe zwar eine Apothekerin zur Freundin aber bekanntermaßen nicht unbedingt die zeitlich notwendigen Möglichkeiten, um solch eine Leistungssteigerung hinzubekommen! Schließlich gehe ich - wie Du übrigens auch - so´n klein wenig "nebenbei" noch arbeiten -> 40 Std., die - sowohl zum Trainieren wie auch zum Erholen - einfach fehlen.

Also lassen wir mal die Spekulationen, der Schuster bleibt bei seinen Leisten Zwinkern und wir haben einfach weiterhin Spaß an unserem Hobby Grins
 
28.12.2017 16:11 Uhr von Michael  

Beiträge: 204
Ironman HH

MoinMoin!

Was oder wer hat mich nur geritten, mich für den Ironman Hamburg anzumelden? Hammer
Stephan ist schuld, wäre eine einfache Begründung, die mir viele so oder ähnlich sogar abnehmen würden. Aber nein, auch wenn er sicher seinen Anteil am Unterfangen hat, war es doch der heimliche Wunsch, das tolle Erlebnis Langdistanz noch einmal zu wiederholen.

Bedauerlicherweise liegen zwischen dem Ostseeman und heute nicht nur mehr als 3 Jahre, sondern auch eine winzige Knie-OP, die mein sportliches Leben ein wenig durcheinandergebracht hat. Angesichts schwindender Knorpelschichten, deren Oberflächenstruktur sich von Dresden 1945 kaum unterscheidet, liegt die Aussicht auf ein weiteres Finisher-Erlebnis bei gerade mal 50%. Behindert

Aber gejammert wird erst, wenn es vorbei ist – so oder so.

Die Wahl auf Hamburg fiel leicht. Die vergangenen 3 Jahre haben wir die örtlichen Verhältnisse auf der Olympischen Distanz in Hamburg bestens kennengelernt. Mit der Hotelbuchung waren die Formalitäten schnell erledigt, so dass ich seit Dezember nun offiziell in der Vorbereitung bin!

Da für mich das Erreichen der Ziellinie schon ein großer Erfolg wäre, bleibt der große Trainingsdruck aus. Da hat es Grit sicher schon schwerer, ist sie doch die Einzige in unserem Trio, die realistische Hoffnung auf eine Hawaii-Quali hat. Auch wenn sie das gerne bestreitet, zeigt mir ihr Jahresrückblick, dass sie sich damit beschäftigt hat. Überlegen Und hey! Das wäre doch mal ein Knaller, wenn es einer aus unserer Runde tatsächlich nach Kona schafft!! Also triezen wir sie im Training, so gut es geht. Quäl dich

Fortan werde ich mich hier wieder häufiger zu Wort melden und über den Zustand meiner maroden Gelenke philosophieren. Gerne auch bei einer Weizenkaltschale oder einem Hopfen-Smoothie. Prost

Und ja, ich weiß, dass das hier eine fürchterlich unvernünftige Aktion ist für die mich jeder halbwegs fähige Medizinmann sofort aus dem Verkehr ziehen müsste. Im Zweifel aber auch eine unterhaltsame mit Happy End.
Grins
 
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